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Rohstoffhandel Schlechteste Preisentwicklung seit 2008

Nach dem jüngsten Preisrutsch sind die diesjährigen Gewinne im Rohstoffhandel aufgezehrt. Der entsprechende S&P-Index entwickelte sich so schlecht wie seit 2008 nicht mehr.
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Kupfer verbilligte sich zuletzt um bis zu 0,7 Prozent. Quelle: dpa

Kupfer verbilligte sich zuletzt um bis zu 0,7 Prozent.

(Foto: dpa)

Rohstoffe verzeichnen dieses Jahr die schlechteste Entwicklung seit 2008. Nach einem achttägigen Preisrutsch sind die Gewinne dieses Jahres ausradiert. Konjunkturdaten aus Asien zeigten eine weitere Abschwächung bei der Industrieproduktion. Belastend wirkte auch die Mitteilung der US-Bank JPMorgan Chase & Co. über einen Verlust von derzeit zwei Milliarden Dollar mit spekulativen Derivategeschäften.

Der 24 Rohstoffe umfassende Standard & Poor's GSCI Spot Index fiel am Freitag in der Spitze um 1,1 Prozent auf 640,46 Zähler. So schlecht hat sich der Index zuletzt im 2008 entwickelt.

Öl und Kupfer stehen vor dem zweiten Wochenverlust in Folge, nachdem sich das Wachstum der Industrieproduktion in China abschwächte und sich die Produktion in Indien verringerte. Damit verstärkten sich Sorgen über eine Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, die insbesondere auch aus der Staatsschuldenkrise in der Euro-Region gespeist werden.

„Der Optimismus, den wir Ende 2011 hatten und der ein festes Fundament für viele Rohstoffe war, ist langsam geschwunden“, sagte Jonathan Barratt, Herausgeber des Rohstoff- Newsletters Barratt's Bulletin in Sydney. „Der Ausblick bleibt durchwachsen bis negativ.“

Am Terminmarkt gab der Junikontrakt für WTI-Rohöl 1,3 Prozent nach auf 95,78 Dollar je Barrel. Brent-Öl verbilligte sich um bis zu 0,9 Prozent auf 111,76 Dollar je Barrel. Auf Rohöl entfallen 51,4 Prozent im GSCI Spot Index.

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