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Rohstoffmarkt Sorge um chinesische Konjunktur drückt Kupferpreis

Die schwächelnde chinesische Konjunktur macht sich auch auf dem Rohstoffmarkt bemerkbar. Der Kupferpreis sank am Freitag um 1,4 Prozent. Auch Gold und Öl verbuchten Preiseinbußen.
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Der Kupferpreis ist am Freitag infolge der Konjunkturnachrichten aus China gesunken. Quelle: dpa

Der Kupferpreis ist am Freitag infolge der Konjunkturnachrichten aus China gesunken.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Furcht vor einer schwächelnden Nachfrage aus China hat den Kupferpreis am Freitag ins Rutschen gebracht. Das Industriemetall verbilligte sich um 1,4 Prozent auf 8106 Dollar je Tonne. Viele Ökonomen gehen auch im vierten Quartal nicht von einer größeren Konjunkturerholung in China aus. Zuletzt hatte sich die Dynamik bereits das siebte Quartal in Folge abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt legte von Juli bis September um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu.

Von hoher Unsicherheit ist auch der Ölmarkt gezeichnet: „Faktoren wie die Angebotsrisiken und die üppige Liquiditätsversorgung durch die Zentralbanken halten sich derzeit die Waage mit preisbelastenden Faktoren wie dem Überangebot und den verhaltenen Nachfrageaussichten“, schrieben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. „Je nachdem, welche Faktoren gerade stärker im Fokus stehen, steigt der Preis oder er gerät unter Druck.“ Am Freitag verlor das US-Leichtöl WTI 0,2 Prozent auf 91,96 Dollar je Fass. Das Nordsee-Öl der Sorte Brent zog um 0,2 Prozent auf 112,64 Dollar je Barrel an. Analysten gehen aber davon aus, dass der Brent-Preis wegen der am 21. Oktober anstehenden Produktions-Wiederaufnahme beim britischen Ölfeld „Buzzard“ in der Nordsee unter Druck geraten dürfte. Das Feld war im Frühherbst wegen Wartungsarbeiten geschlossen worden.

Am Goldmarkt traten die Anleger den Rückzug an: Das Edelmetall verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 1733 Dollar je Feinunze. Marktexperten machten Verkäufe spekulativer Finanzanleger dafür verantwortlich. Sie hätten in den letzten Wochen ihre Positionen kräftig aufgebaut und könnten sich nun angesichts des ins Stocken geratenen Aufwärtstrend zu Gewinnmitnahmen veranlasst sehen, hieß es.

  • rtr
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