Rohstoffpreise Ölpreis klettert auf Drei-Jahres-Hoch

Die Ölreserven in den USA befinden sich weiter im freien Fall. Das beflügelt wiederum den Ölpreis. Für die US-Sorte WTI reichte es zum höchsten Stand seit über drei Jahren. Auch Rohöl aus der Nordsee ist teurer.
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Ölpreise steigen wegen Atomstreit wieder. Quelle: dpa
Rohöl

Ein Barrel Brent kostete zuletzt 73,32 Dollar.

(Foto: dpa)

Frankfurt/SingapurDie Ölpreise haben ihren Aufwärtstrend der vergangenen Handelstage fortgesetzt. Am Mittwochmorgen stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar um 50 Cent auf 63,46 US-Dollar. Zeitweise erreichte der US-Ölpreis bei 63,53 Dollar den höchsten Stand seit Ende 2014.

Eine ähnliche Entwicklung zeigte sich auch beim Preis für Rohöl aus der Nordsee. Ein Fass der Sorte Brent zur Lieferung im März wurde zuletzt für 69,16 Dollar gehandelt. Das sind 34 Cent mehr als am Vortag. In der vergangenen Nacht hatte der Brentpreis bei 69,29 Dollar zeitweise den höchsten Stand seit Mai 2015 erreicht.

Als Grund für die steigenden Ölpreise gilt die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Diese waren zuletzt mehrfach und zum Teil deutlich gefallen. Das kann ein Hinweis für ein geringeres Angebot oder eine steigende Nachfrage sein und stützt in der Regel die Ölpreise.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

  • HB
  • rtr
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