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Rohstoffprodukte Anleger verkaufen Silber-Investments

Viele Anleger verkaufen im Juni Edelmetall-ETFs und -ETCs. Experten zufolge trennten sich Anleger von Silber-Investments, da sie den Preisanstieg für übertrieben hielten.
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Der weltweit größte Silber-ETF iShares Silver Trust musste Silberbarren verkaufen, so dass sein Portfoliobestand um 4,1 Prozent auf rund 320 Millionen Unzen abnahm. Quelle: dpa

Der weltweit größte Silber-ETF iShares Silver Trust musste Silberbarren verkaufen, so dass sein Portfoliobestand um 4,1 Prozent auf rund 320 Millionen Unzen abnahm.

(Foto: dpa)

Frankfurt. Viele Anleger haben sich im Juni angesichts der starken Preisanstiege von börsennotierten Indexfonds (ETFs) und ähnlichen Rohstoffprodukten (ETCs) auf Edelmetalle getrennt. Im Zuge dessen musste der weltweit größte Silber-ETF iShares Silver Trust Silberbarren verkaufen, so dass sein Portfoliobestand um 4,1 Prozent auf rund 320 Millionen Unzen abnahm, wie Reuters-Daten am Montag zeigten. Leichte Zuflüsse in andere Silberprodukte wie den ZKB Physical Silver oder den Julius Bär Physical Silver wogen dies nicht auf.

Experten zufolge trennten sich Anleger von Silber-Investments, da sie den Preisanstieg für übertrieben hielten. Aus Platin- und Palladium-ETFs und -ETCs zogen die Anleger ebenfalls mehr Kapital ab, als sie neu investierten.

Der Goldbestand im Portfolio des weltweit größten Gold-ETFs, des SPDR Gold Shares aus den USA, ist erst zum zweiten Mal seit dessen Auflage innerhalb eines Monats zurückgegangen. Er nahm um 0,2 Prozent auf 38,9 Millionen Unzen ab, wie die Reuters-Daten zeigten. Allerdings verzeichneten andere, kleinere Gold-ETFs- und -ETCs wie der ZKB Physical Gold und der Julius Bär Physical Gold Fund so starke Zuflüsse, dass Goldprodukte unter dem Strich einen Zuwachs verbuchten.

 

  • rtr
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