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Rubel im Aufwind Hat Russlands Zentralbank eingegriffen?

Die russische Währung legt nach einer monatelangen Talfahrt wieder zu. Händler sehen nur eine mögliche Ursache: die russiche Notenbank. Innerhalb kürzester Zeit wurden mehr als eine Milliarde Dollar verkauft.
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Russlands Währung ist seit Monaten auf Talfahrt. Die Sanktionen und der fallende Ölpreis machen dem Land zu schaffen. Hat nun die Notenbank interveniert? Quelle: dpa

Russlands Währung ist seit Monaten auf Talfahrt. Die Sanktionen und der fallende Ölpreis machen dem Land zu schaffen. Hat nun die Notenbank interveniert?

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Rubel hat am Freitag etwas Boden gutgemacht. Ein Dollar verbilligte sich um bis zu 3,4 Prozent auf 52,42 Rubel. Der Euro notierte mit 64,75 Rubel zeitweise 4,1 Prozent niedriger. Händlern zufolge ist die Bewegung auf eine erneute Intervention der russischen Zentralbank zurückzuführen. „Das muss die Notenbank gewesen sein. Innerhalb kürzester Zeit sind mehr als eine Milliarde Dollar verkauft worden. Niemand sonst wäre derzeit in der Lage, solche Summen zu handeln,“ sagte ein Händler.

Der Rubel ist angesichts der Furcht vieler Anleger vor einem Konjunktureinbruch in Russland seit Monaten auf Talfahrt. Die zuletzt stark fallenden Ölpreise hatten den Rubelverfall noch beschleunigt, da das Land rund 40 Prozent seiner staatlichen Einnahmen aus dem Öl-Export bezieht. Seit Jahresanfang hat die russische Landeswährung zum Dollar mehr als 60 Prozent eingebüßt.

Die Zentralbank hat nach eigenen Angaben seit Wochenanfang bislang fast zwei Milliarden Dollar für Stützungskäufe ausgegeben.

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