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Schwache Konjunktur Euro stagniert bei 1,23 Dollar

Der Eurokurs hat sich nach tiefstem Stand nach fast zwei Jahren wieder etwas holt und stieg auf 1,2369 US-Dollar. Daten aus China und Gerüchte über IWF-Hilfen für Spanien beschäftigen die Anleger.
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Heute stehen Daten über die US-Einkaufsmanager auf dem Plan. Quelle: dpa

Heute stehen Daten über die US-Einkaufsmanager auf dem Plan.

(Foto: dpa)

Frankfurt Nach dem Fall auf den tiefsten Stand seit 23 Monaten hat sich der Eurokurs im frühen Handel in Frankfurt etwas erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,2369 US-Dollar gehandelt. Im asiatischen Handel war der Euro mit 1,2326 Dollar auf den tiefsten Stand seit Juli 2010 gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,2403 (Mittwoch: 1,2438) Dollar festgesetzt.

Der Grund für den neuesten Tiefstand war nach Einschätzung der Commerzbank der schwache Einkaufsmanagerindex für die Industrie in China im Mai. „Wie üblich ist eine zunehmende Risikoaversion Gift für die Gemeinschaftswährung“, heißt es in einem Kommentar.

Für Unsicherheit sorgt weiterhin auch Spanien: Das hoch verschuldete Land hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach das angeschlagene Euro-Mitglied mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) über Finanzhilfen verhandelt. Spanien steht vor allem wegen massiver Bankenprobleme im Fokus der Schuldenkrise. Der Dollar bleibe ein gefragter Zufluchtsort, sagte Callum Henderson, Währungs-Analyst bei der Standard Chartered Bank in Singapur.

Die Rendite zehnjähriger spanischer Anleihen ging zwar leicht zurück, lag mit 6,572 Prozent aber noch immer im kritischen Bereich. Italienische Papiere rentierten weiterhin um die sechs Prozent. Zinsen ab sieben Prozent gelten für die hoch verschuldeten Staaten langfristig als untragbar. Zum Vergleich: Bundesanleihen rentierten mit 1,2 Prozent weiter auf historischen Tiefstständen.

Im weiteren Handelsverlauf stehen in den USA der Arbeitsmarktbericht und der Einkaufsmanagerindex ISM auf dem Kalender. Zudem werden in Irland die Ergebnisse des Referendums über den Fiskalpakt veröffentlicht. Am Markt wird laut Commerzbank eine Zustimmung erwartet.

  • dpa
  • rtr
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