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Schwacher Dollar stützt Gewinnmitnahmen bremsen Gold

Der Goldpreis hat am Montag nach einem neuen 25-Jahre-Hoch unter dem Druck von Gewinnmitnahmen nachgegeben.

HB LONDON. Die Konsolidierung sollte nach Händlereinschätzungen aber nicht lange anhalten und der Markt habe weiterhin die Marke von 700 Dollar je Feinunze im Blick.

Am Montagnachmittag gegen 16:00 Uhr notierte die Feinunze bei 676 Dollar. Davor war die Feinunze unter dem Eindruck des schwachen Dollars und Anleger-Käufen in Japan bis auf 684,70 Dollar gestiegen. Am Freitag hatte das gelbe Metall in New York bei einem Schlusskurs von 683 Dollar die Woche beendet.

Ob Gold in den nächsten zwölf bis 18 Monaten das historische Hoch von 850 Dollar des Jahres 1980 wieder erreichen kann, sei dahingestellt, sagte ein Händler. Der schwache Dollar dürfte aber auf jeden Fall Unterstützung verleihen. Andere Marktteilnehmer empfahlen, einen Teil der Gewinne mitzunehmen und auf Rückkaufmöglichkeiten auf einem ermässigten Niveau zu setzten. Der Markt sei anfällig für kurzfristige Korrekturen.

Ferner hieß es im Markt, ein Brief des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad an US-Präsident George W. Bush habe die Goldspekulationen gedämpft. In dem Brief habe der iranische Präsident neue Wege für eine Lösung des Atomkonflikts vorgeschlagen, hieß es in Teheran. Analysten äußerten sich zurückhaltend über die möglichen Marktauswirkungen, da der Inhalt des Briefes nicht wirklich bekannt sei.

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