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Spaßwährung Tesla-Gründer Elon Musk will Dogecoin effizienter machen und löst neue Kursrally aus

Der Tesla-Chef hat seine Kritik am Bitcoin untermauert und die Suche nach Alternativen begonnen. In der Kryptobranche stößt seine Aktion auf Widerstand.
14.05.2021 - 06:06 Uhr 1 Kommentar
Die Kryptowährung Dogecoin war eigentlich als Witz gestartet. Jetzt will Elon Musk sie effizienter machen. Quelle: Reuters
Dogecoin

Die Kryptowährung Dogecoin war eigentlich als Witz gestartet. Jetzt will Elon Musk sie effizienter machen.

(Foto: Reuters)

New York Elon Musk verliert keine Zeit. Am Mittwoch kritisierte er den Bitcoin für seinen hohen Energieverbrauch und löste damit ein Beben an den Kryptomärkten aus. Am Donnerstag dann ließ der Tesla-Chef durchblicken, dass er schon auf der Suche nach Lösungen sei. Bei der steht ausgerechnet die Spaßwährung Dogecoin im Mittelpunkt, die Musk bereits seit Monaten bewirbt, die jedoch zuletzt mehrere Kurseinbrüche verbuchen musste.

„Arbeite mit Doge-Entwicklern, um die Effizienz der Transaktionen zu verbessern“, twitterte Musk am Donnerstagabend. „Möglicherweise vielversprechend.“

Der Doge-Kurs machte daraufhin einen deutlichen Sprung nach oben, von 38 auf 52 Cent. „Der Dogefather ist zurück“, jubelte der bei Reddit-Tradern beliebte Twitter-Account WSBChairman, der aktuelle Entwicklungen rund um Musk, Kryptowährungen und die sogenannten Meme-Aktien wie Gamestop kommentiert.

Der Tesla-Chef treibt damit weiter die Kryptowelt vor sich her. Musk hat sich bereits vor Monaten als großer Unterstützer von Kryptowährungen positioniert. Im Februar kündigte er an, dass er einen Teil von Teslas Barreserven in die größte und älteste Kryptowährung Bitcoin angelegt hatte. Kurz darauf begann Tesla, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren.

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    Am Mittwoch dann die überraschende Wendung. Musk stört sich plötzlich am hohen Energiebedarf, der für das sogenannte Mining der Kryptowährung nötig ist. Daher wolle Tesla nun den Bitcoin nicht mehr als Zahlungsmittel akzeptieren, die Kryptowährung jedoch weiter in der Bilanz lassen. Der Bitcoin, aber auch Doge, die zweitgrößte Währung Ether und andere Coins waren daraufhin deutlich eingebrochen.

    Mit der Aktion will Musk die Entwickler offenbar animieren, die Suche nach energie-effizienteren Technologien für den Betrieb der unterliegenden Blockchain-Technologie zu beschleunigen. Und er will selbst an einer Lösung mitarbeiten.

    Warum sich Musk ausgerechnet Doge dafür ausgesucht hat, ist unklar. Das Projekt war vor Jahren als eine Art Witz gestartet. Die Mission: Dogecoin sollte zeigen, wie einfach es sei, Coins aufzusetzen, hinter denen nichts steht – und wie schnell sich Anleger für solche Luftnummern trotzdem begeistern lassen.

    Kryptowelt ruft zum Bitcoin-Kauf auf

    Einige große Akteure der Kryptowelt haben sich unterdessen von Musk distanziert. Michael Novogratz, der schon lange in Bitcoin und Co. investiert und die Kryptobank Galaxy Digital leitet, forderte seine Twitter-Follower auf, weiter Bitcoins zu kaufen. Musk „nutzt seinen großen Einfluss, um Bitcoin-Mining in eine grünere Zukunft zu drängen“, glaubt Novogratz, der auch ein früher Investor in Musks Raumfahrtunternehmen Space X ist.

    Mark Cuban, Besitzer des Basketballteams Dallas Mavericks, versicherte, dass das Team weiterhin Bitcoin, Ether und Doge als Zahlungsmittel akzeptieren würde. Am Ende würde „die schrumpfende Nutzung von großen Banken und Münzen gut für die Gesellschaft und die Umwelt sein“, glaubt er.

    Auch Tyler und Cameron Winklevoss, die Gründer der Kryptobörse Gemini, gehen davon aus, dass Musk die falsche Entscheidung getroffen habe. Der Tesla-Chef würde zum Bitcoin zurückkehren, sobald er erkenne, dass das Mining auch ein „Antreiber für erneuerbare Energien“ sei, so Cameron Winklevoss. Sein Bruder rief dazu auf, die Kursschwäche auszunutzen und mehr Bitcoins zu kaufen.

    Mehr: Elon Musk schockt die Kryptomärkte – 300 Milliarden Dollar Marktwert vernichtet

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    1 Kommentar zu "Spaßwährung: Tesla-Gründer Elon Musk will Dogecoin effizienter machen und löst neue Kursrally aus"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Ja, Kritik ist etwas ganz furchtbar Schlimmes, das will man heutzutage nicht mehr hören - besonders wenn es gegen eigene Interessen geht

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