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Spekulationen rund um das G7-Treffen Dollar steht unter Druck

Der Euro hat am Dienstagmorgen einen neuen Höhenflug gestartet und die Marke von 1,25 Dollar deutlich nach oben durchbrochen. Im Gegenzug gab der Dollar auch gegenüber dem Yen und dem Pfund Sterling nach.

HB FRANKFURT. Händler begründeten die Dollar-Kursverluste mit den durch einen Gift-Fund in Washington neu geschürten Ängsten vor Anschlägen. „Auslöser der jüngsten Dollarschwäche waren Berichte, wonach in einem Gebäude des US-Senats Pulver gefunden worden ist, welches später als das toxische Gift Rizin identifiziert wurde“, erklärte Carsten Fritsch von der Commerzbank in Frankfurt. Hinzu kommen nach Einschätzung Händler anderer Banken das G7-Treffen am Freitag und Samstag und Zinsspekulationen.

Die Angst vor Anschlägen sei wieder auf die Tagesordnung zurückgekehrt, stellten die Analysten von HelabaTrust in Frankfurt fest. In einem Gebäude des US-Senats in Washington war am Montagabend das tödliche Gift Rizin gefunden worden und hatte Erinnerungen an 2001 geweckt, als kurz nach den Anschlägen auf New York und Washington Briefe, die Milzbrand-Spuren enthielten, aufgetaucht und Angst vor Anschlägen mit biologischen Waffen ausgelöst hatte. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei in der US-Hauptstadt am Montag niemand. Schon im vergangenen Jahr hatte zudem vor allem der Euro von den weltpolitischen Unsicherheiten profitiert.

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