Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Streit um Fördermengen Der Opec droht die Spaltung

Der Kampf um Marktanteile entzweit die Opec: Es droht eine Spaltung in Arm und Reich. Die unterschiedlichen Interessen schwächen die Organisation nachhaltig. Für die EU dagegen ist der Streit ein Segen. Eine Analyse.
03.12.2015 - 20:00 Uhr
Die Opec wird sich wohl nicht auf eine tiefgreifende Kürzung der Fördermengen einlassen. Quelle: dpa
Erdölraffinerie bei Dhahran in Saudi-Arabien

Die Opec wird sich wohl nicht auf eine tiefgreifende Kürzung der Fördermengen einlassen.

(Foto: dpa)

Wien Das ewige Schlangestehen für die einfachsten Dinge des Lebens bringt Millionen von Venezolanern täglich auf die Palme. Im sozialistischen Paradies des Präsidenten Nicolás Maduro herrscht mit einer Inflationsrate im dreistelligen Bereich der ökonomische Ausnahmezustand. Dabei sitzt das lateinamerikanische Land auf Ölvorräten, die größer sein sollen als die von Saudi-Arabien. Doch die enormen Reserven nützen dem armen Staat wenig: Die Ölpreise sind im Keller, und die Wut in der Bevölkerung wächst.

Venezuela blickt daher gebannt nach Wien. In der österreichischen Hauptstadt treffen sich am Freitag die Energieminister der Organisation Erdöl exportierender Staaten (Opec). Doch die Hoffnungen von Millionen von Venezolanern auf wesentlich höhere Preise und damit das Ende der wirtschaftlichen Misere werden sich wohl nicht erfüllen. Denn das Ölkartell wird sich voraussichtlich nicht auf eine tiefgreifende Kürzung der Fördermengen einlassen. Dafür werden Saudi-Arabien und die Golfstaaten sorgen.

Der Autor ist Korrespondent für Südosteuropa. Sie erreichen ihn unter: siebenhaar@handelsblatt.com
Hans-Peter Siebenhaar

Der Autor ist Korrespondent für Südosteuropa. Sie erreichen ihn unter: [email protected]

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%