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Streitfall Andrew Brunson Hoffnung auf Entspannung zwischen USA und Türkei lässt Lira kurz steigen

Das US-Außenministerium weckt Hoffnungen, dass der in der Türkei inhaftierte Pastor Brunson bald freikommt. Den gebeutelten Lira-Kurs lässt das kurz aufatmen.
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Die Landeswährung reagierte von Nachrichten getrieben mit einem kleinen Kursanstieg. Quelle: dpa
Türkische Lira

Die Landeswährung reagierte von Nachrichten getrieben mit einem kleinen Kursanstieg.

(Foto: dpa)

Istanbul, WashingtonDer US-amerikanische Außenminister Mike Pompeo hat die baldige Freilassung des in der Türkei festgehaltenen Pastors Andrew Brunson in Aussicht gestellt. „Er könnte diesen Monat freigelassen werden“, sagte Pompeo am Montag auf die Frage eines Reporters in New York. „Er hätte aber schon vergangenen Monat freigelassen werden müssen, und eigentlich sollte er gleich heute freikommen.“ Die türkische Landeswährung Lira, die mit dem Zerwürfnis zwischen den USA und der Türkei um Brunson schwer eingebrochen war, reagierte auf Pompeos Bemerkungen mit einem Ausschlag nach oben. Im US-Handelsverlauf gab die Währung jedoch schnell wieder nach.

Brunson war wenige Monate nach dem Putschversuch vom Juli 2016 in der Türkei festgenommen worden. Die Türkei wirft ihm Unterstützung der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK und der Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen vor, den die Türkei für den Putschversuch von 2016 verantwortlich macht. Ende Juli wurde er aus der U-Haft in den Hausarrest entlassen. Am 12. Oktober steht der nächste Gerichtstermin an.

Der Fall hatte eine schwere Krise zwischen Washington und Ankara und in der Türkei eine anhaltende Währungskrise ausgelöst. Um die Freilassung von Brunson zu erreichen, verhängte US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen zwei türkische Minister und Strafzölle. Der Streit mit den USA hat auch zu einer Wiederannäherung der Türkei an die EU und vor allem Deutschland geführt, wo Erdogan am Donnerstag zu einem Staatsbesuch erwartet wird.

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  • dpa
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