Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Trotz Griechen-Zustimmung Euro rutscht unter 1,10 Dollar

Das griechische Parlament hat den harten Sparauflagen der Euro-Partner zugestimmt. Die EZB hat daraufhin angekündigt, die Ela-Notkredite für griechische Banken zu erhöhen. Der Euro geht deswegen weiter in die Knie.
16.07.2015 - 08:48 Uhr
Beim Euro dreht sich derzeit alles um Griechenland. Quelle: dpa
Euro fällt

Beim Euro dreht sich derzeit alles um Griechenland.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Euro hat am Donnerstag weiter an Boden verloren. Am späten Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,0905 US-Dollar gehandelt, nachdem sie zuvor bis auf 1,0856 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,0867 (Mittwoch: 1,1009) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9202 (0,9084) Euro.

Wie von Ökonomen erwartet, hatte die Zinsentscheidung der EZB am Donnerstag kaum eine Wirkung auf den Eurokurs. Die EZB ließ die Leitzinsen unverändert und überraschte damit nicht. Nach der Pressekonferenz zu der Entscheidung legte der Euro allerdings etwas zu, nachdem EZB-Präsident Mario Draghi angekündigt hatte, dass die Ela-Nothilfen („Emergency Liquidity Assistance“) für die griechischen Banken angehoben werden. Zuvor hatte es Meldungen gegeben, die darauf hinwiesen, dass es vorerst keine Anhebung geben könnte.

Was Sie über den Devisenhandel wissen müssen
Frankfurter Skyline im Sonnenuntergang
1 von 10

Weltweiter Riese

Der Devisenmarkt ist der liquideste Markt der Welt. Währungen werden an diesem Foreign Exchange (FX) direkt oder indirekt zwischen den einzelnen Marktteilnehmern gehandelt.

(Foto: dpa)
Börse Frankfurt
2 von 10

Wer handelt da?

Dominiert wird der Devisenmarkt von großen, institutionellen Investoren wie Banken, Hedge- oder Investmentfonds. Wichtig sind insbesondere die Zentralbanken, die über Devisenkäufen oder –verkäufe ihre Währungen zu stützen. Vor allem bei asiatischen Zentralbanken sind diese sogenannten Devisenmarktinterventionen üblich. Privatanleger können allerdings auch am Währungsmarkt aktiv werden, wie etwa die Causa Uli Hoeneß gezeigt hat.

(Foto: dpa)
78656264
3 von 10

Wie Privatanleger in den Handel einsteigen

Für den direkten Handel am Devisenmarkt wird ein Depot bei einem entsprechenden Broker benötigt. Immer mehr Online-Broker bieten solche Depots an, Anleger müssen genau hinschauen, um seriöse Angebote herauszufiltern. Verbreiteter ist der indirekte Handel über Derivate. Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten.

(Foto: AFP)
Börse Frankfurt
4 von 10

Mit welchen Derivaten gehandelt werden kann

Wer die einzelnen Währungspaare nicht direkt kaufen oder verkaufen will, muss auf Derivate ausweichen. Das geht beispielsweise mit Hilfe von Devisenoptionen, also strukturierten Produkten. Mit ihnen erwirbt der Anleger das Recht, eine bestimmte Währung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Wert zu kaufen oder zu verkaufen. Er ist allerdings nicht dazu gezwungen. Eine Kaufoption wird als Call bezeichnet, bei einer Verkaufsoption handelt es sich um einen Put. Grundsätzlich handelt es sich dabei um Wetten auf eine bestimmte Kursentwicklung.

(Foto: dpa)
huGO-BildID: 2607278 Foreign exchange office employee Mari Marquez clerk updates their exchange rates between the peso and the U.S. dollar in Mexico
5 von 10

Was sind Margins?

Eine Margin fordern Banken von ihren Kunden, wenn diese Devisen handeln wollen. Es handelt sich dabei also um Geld, welches zur Absicherung der Geschäfte bei der Bank hinterlegt werden muss. Privatkunden müssen mit Margins von etwa 0,5 bis 2,5 Prozent rechnen. Wer also mit 100.000 Euro Währungen handeln will, muss bei einem Satz von einem Prozent 1000 Euro bei der Depotbank hinterlegen.

(Foto: ap)
Mehrheit fuer Neuregelung der Maklergebuehren in Sicht
6 von 10

Welche Risiken bestehen?

Wie der Fall Hoeneß gezeigt hat, lassen sich mit Währungsgeschäften zwar sehr schnell viele Millionen erwirtschaften, die Gewinne können sich aber auch genauso schnell wieder in Luft auflösen. Denn oft reichen kleine Kursbewegungen aus, um das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten im eigenen Depot zu kippen. Und gerade der Devisenmarkt ist ständig in Bewegung.

(Foto: dapd)
Länderfinanzausgleich
7 von 10

Warum ist der Markt so volatil?

Die starken Schwankungen am Devisenmarkt resultieren aus den zahlreichen Einflussfaktoren, die darauf einwirken. Nicht nur die Zinsen und geldpolitische Entscheidungen können den Wechselkurs beeinflussen, auch politische Ereignisse wie Kriege, die Inflationsrate oder Naturkatastrophen können Währungskurse bewegen.

(Foto: dpa)

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Mehr zu: Trotz Griechen-Zustimmung - Euro rutscht unter 1,10 Dollar
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%