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UBS-Berechnung Euro-Rettung ist billiger als das Euro-Ende

Eine UBS-Berechnung kommt zu dem Schluss, dass die Rettung der EU-Krisen-Staaten jeden Einwohner der Euro-Zone 1000 Euro kosten würde. Bei einem Euro-Ausstieg würden sich die Kosten um ein Vielfaches erhöhen.
9 Kommentare
1000 Euro müsste jeder Bürger der Euro-Zone in den Ring werfen, um die Krisenstaaten zu retten. Quelle: dpa

1000 Euro müsste jeder Bürger der Euro-Zone in den Ring werfen, um die Krisenstaaten zu retten.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Rettung der Krisen-Staaten Griechenland, Portugal und Irland ist den Berechnungen der UBS zufolge für Europäer deutlich billiger als ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone. Die Kosten für die Finanzspritzen taxierten die Experten des Schweizer Bankhauses auf einmalig rund 1000 Euro pro Einwohner der Euro-Zone. Entschlössen sich jedoch einzelne Staaten zum Ausstieg aus der Gemeinschaftswährung wären die volkswirtschaftlichen Kosten für die Bewohner der betroffenen Länder aber um ein Vielfaches höher. 

Bei einem Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone wären beispielsweise die Zahlungsunfähigkeit des Landes und eine Pleitewelle unter den dortigen Unternehmen die Folge, betonten die Analysten in ihrer am Dienstag veröffentlichten Studie. Das Bankensystem und der internationale Handel würden kollabieren. Die Kosten dieses Schrittes lägen im ersten Jahr bei bis zu 11.500 Euro pro Einwohner des ausscheidenden Landes. In den Folgejahren lägen sie bei jeweils bis zu 4000 Euro. 

Ein Rückzug der wirtschaftlich starken Länder aus der Gemeinschaftswährung käme kaum billiger, hieß es weiter. Bei einer Rückkehr zur D-Mark müsse mit einem Zusammenbruch des Außenhandels und einer Pleitewelle bei deutschen Unternehmen gerechnet werden. Hinzu kämen Finanzspritzen für die Banken. Dadurch kämen auf jeden Bundesbürger vom Kleinkind bis zum Greis Kosten von bis zu 8000 Euro im ersten Jahr und bis zu 4500 Euro in den Folgejahren zu.

 

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  • rtr
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9 Kommentare zu "UBS-Berechnung: Euro-Rettung ist billiger als das Euro-Ende"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Rettet den Euro, entfernt endlich das Krebs Geschwür (die Dolce-Vita Staaten) aus dem Euro Raum. Gerade Griechenland macht gerade 1,8% von unserem Export aus. Besser jetzt einen sauberen, chirurgischen Schnitt machen, als uns alle in den Abgrund reißen lassen.

    ## Rettet den Euro, entfernt endlich das Krebs Geschwür (die Dolce-Vita Staaten) aus dem Euro Raum. ###

  • @besser_so
    sie vergessen die aufstrebende Türkei, die kommt demnächst in die EU (mit frisierten Bilanzen vielleicht sogar in den EURO) profitiert nach einem ROT/GRÜNEN Wahlsieg dann von EUROBONDS ....
    und Deutschland(Exportfirmen und Banken) profitiert
    weiter vom "weichen" EURO

    Die EURO-Staaten müssten den Mut haben, jetzt den EURO auf ein neues Fundament zu stellen, alle Länder welche zum 31.12.2011 die einstigen Stabilitätskriterien nicht erfüllen aus dem EURO ausschließen. Der EURO überlebt nicht durch ständig neue Rettungsschirme, Rettungsfonds usw. sonder durch Vertrauen.

  • Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
    Mir persönlich wäre eine EU ohne Griechenland, Zypern und Bulgarien, d.h. mit endgültiger Aussengrenze südlich von Ungarn und östlich von Kroatien ein Vielfaches wert !!!

  • Rauchen schadet nicht. Gezeichnet: Dr. Marlboro

  • Billiger vielleicht - besser aber bei weitem nicht!

  • Die UBS interessiert sich ausschliesslich für ihr eigenes Schicksal, sonst würde sie nicht derart unseriöse plakative Behauptungen als Berechenbare Tatsachen darstellen. Hier ist nur eines gewiss: es kommt die UBS wesentlich billiger, wenn der Deutsche Steuerzahler für die insolventen Schuldner einspringt als wenn sie dann mal tatsächlich das eingegangene Risiko selber schultern würde.

  • Ausgerechnet UBS meldet sich. Hatte Herr Ackermann keine Zeit?
    Der Euro wird nicht auf diese Weise gerettet. Aber wir Bürger können die Banken als Mitinhaber retten. Das ist allerdings eine nationale Angelegenheit, weil eine Wirtschaftsunion gut und gerne noch 100 Jahre zu ihrer Vollendung braucht.
    Hier läßt sich nichts über das Knie zerbrechen. Ohne GR geht es jedoch schneller.

  • Ich habe selbst Jahrzehnte in einen Großbank gearbeitet und den Artikel nicht gelesen. Dennoch Kurzkommentar:
    Das ist alles Unsinn, da weder die Kosten der 'Rettung' noch die der 'Nichtrettung' bekannt sind. - Nur so viel ist sicher: Der UBS erscheint die 'Rettung' für sie selbst billiger, für den Steuerzahler ist es vermutlich umgekehrt.

  • Wenn man es so rechnet, wie die Banken sich das vorstellen will ich das gerne glauben. Wenn man es so rechnet wie ich mir die Sache vorstelle gehen jede Menge Banken Pleite ohne dass der Steuerzahler die Verluste trägt. Das wäre am billigsten. Macht endlich Schluss mit der Propaganda, es glaubt doch eh niemand mehr.

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