Überangebot an den Rohstoffmärkten Wenn der Ölpreis zweimal fällt

Nach seinem Zwölf-Jahres-Tief im Februar konnte sich Öl mit Notierungen von über 50 Dollar erholen. Doch nun folgt der nächste Preisschock. Es herrscht ein extremes Überangebot, das drei Ursachen hat.
Noch bis 2017 übertrifft die Nachfrage wohl das Angebot. Quelle: AP
Ölfeld im arabischen Bahrain

Noch bis 2017 übertrifft die Nachfrage wohl das Angebot.

(Foto: AP)

Wien/FrankfurtIrans Ölminister Bijan Namdar Zanganeh schlägt gerne die Trommel. Schon am heutigen Mittwoch, so kündigte der wortgewandte Politiker des Opec-Staates zu Beginn der Woche an, könne die iranische Regierung einem neuen Modell für Ölverträge zustimmen. Dieses soll ausländischen Unternehmen Investments in iranische Öl- und Gasfelder ermöglichen. Der Iran erhofft sich jährlich Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar – soweit der Plan. „Wunschdenken“ nennt das der leitende Rohstoff-Analyst der Commerzbank, Eugen Weinberg. Bis solche Größenordnungen erreicht würden, könnten Jahre vergehen.

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