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Umsatzarmes und nervöses Geschäft Analysten rätseln über künftige Richtung des Euro

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch deutlich unter die Marke von 1,23 Dollar gesunken. Mit 1,2280 Dollar notierte die Gemeinschaftswährung rund einen halben US-Cent unter dem New Yorker Schlussniveau.

HB FRANKFURT. Einige Experten hielten es für möglich, dass der Fehlbetrag in der Handelsbilanz der USA im Januar deutlicher als von Analysten prognostiziert geschrumpft ist. Das Rekorddefizit in der US-Leistungsbilanz gilt als eine der Hauptursachen für die Dollar-Schwäche. Zum Yen notierte der Dollar unverändert um 111,35 Yen. Händler verwiesen darauf, dass die Bank von Japan (BoJ) weiterhin den Greenback stützte, was umgekehrt auch den Euro schwächen könnte.

Im frühen europäischen Geschäft fiel der Euro auf ein vorläufiges Tagestief von 1,2262 Dollar und notierte damit noch unter dem in New York erreichten Tief von 1,2278 Dollar. Gegenüber dem niedrigeren europäischen Vortagesniveau hat der Euro damit gut einen US-Cent verloren. Händler beschrieben das Geschäft weiterhin als nervös und umsatzarm. „Es ist derzeit nicht schlüssig zu erkennen, wohin die Reise geht“, erklärte Mario Mattera vom Bankhaus Metzler.

Bei anderen Banken hieß es ebenfalls, dass im Moment ein kurzfristiger Trend nicht auszumachen sei. Technisch spreche aber derzeit einiges gegen den Euro, was die Gemeinschaftswährung anfällig für weitere Kursverluste mache. An den Fundamentaldaten habe sich aber nichts geändert. Mit Blick auf einige Wirtschaftsdaten aus der zweiten Reihe verwiesen Analysten darauf, dass angesichts eines schwachen Arbeitsmarktes und Verbrauchervertrauens einiges gegen den Dollar spreche.

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