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Umtauschfrist Letzte Chance für Frankreichs Franc-Scheine

Am 17. Februar endet die Umtauschfrist für alte Scheine. Auf 50 Millionen Stück werden die noch immer nicht umgetauschten Geldscheine geschätzt. Findige Händler wittern das große Geschäft und akzeptieren wieder Franc.
07.01.2012 - 11:26 Uhr
Die eingetauschten Scheine sollen geschreddert werden und auf Tennisplätzen als synthetischer Bodenbelag einen neuen Nutzen finden. Quelle: dpa

Die eingetauschten Scheine sollen geschreddert werden und auf Tennisplätzen als synthetischer Bodenbelag einen neuen Nutzen finden.

(Foto: dpa)

Paris Zehn Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds macht Frankreich Jagd auf die alten, bunten Francs-Geldscheine. Alle möglichen Verstecke unter Matratzen, in Schatullen, Büchern oder Zuckerpötten werden auf der Suche nach Notenbündeln durchforstet.

Denn am 17. Februar endet die in Frankreich festgesetzte zehnjährige Umtauschgarantie: Was bis zu diesem Stichtag nicht in Euro umgetauscht wurde, das verfällt. Anders als Deutschland - wo die Bundesbank ohne Zeit-Beschränkung DM-Geldscheine in Euro umtauscht - hat Frankreich ähnlich wie in Italien, Griechenland und Finnland eine zehnjährige Umtauschfrist verfügt.

Nach dem Stichtag haben die alten Scheine höchstens noch Sammlerwert. Auf 50 Millionen Stück werden die noch immer nicht umgetauschten Geldscheine im Nominalwert von 3 Milliarden Francs nach Informationen der Zeitung „Le Parisien“ geschätzt - das entspräche knapp einer halbe Milliarde Euro, ein Euro sind 6,56 Franc.

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