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Ungarn Forint nach Bondauktion erholt

Die erfolgreiche Auktion ungarischer Anleihen hat der Währung des Landes am Donnerstag Auftrieb gegeben. Ungarn verkaufte Staatsanleihen im Gesamtvolumen von 63 Milliarden Forint (223 Millionen Euro).
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huGO-BildID: 25278857 ARCHIV - Neu geprägte 200 Forint Münzen in Budapest (Archivfoto vom 07.05.2009). Als erstem EU-Land droht Ungarn wegen eines zu hohen Haushaltsdefizits der Verlust von EU-Fördergeldern in Höhe von knapp einer halben Milliarde Euro. EU-Währungskommissar Rehn sagte am Mittwoch (22.02.2012)in Brüssel, die Kommission habe die Aussetzung der finanziellen Verpflichtungen gegenüber Budapest aus dem sogenannten Kohäsionsfonds beschlossen. Sollte Ungarn nicht handeln, um sein Haushaltsdefizit zu verringern, so seien vom 1. Januar des kommenden Jahres an 495 Millionen Euro dauerhaft verloren. EPA/LAJOS SOOS dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa

huGO-BildID: 25278857 ARCHIV - Neu geprägte 200 Forint Münzen in Budapest (Archivfoto vom 07.05.2009). Als erstem EU-Land droht Ungarn wegen eines zu hohen Haushaltsdefizits der Verlust von EU-Fördergeldern in Höhe von knapp einer halben Milliarde Euro. EU-Währungskommissar Rehn sagte am Mittwoch (22.02.2012)in Brüssel, die Kommission habe die Aussetzung der finanziellen Verpflichtungen gegenüber Budapest aus dem sogenannten Kohäsionsfonds beschlossen. Sollte Ungarn nicht handeln, um sein Haushaltsdefizit zu verringern, so seien vom 1. Januar des kommenden Jahres an 495 Millionen Euro dauerhaft verloren. EPA/LAJOS SOOS dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

(Foto: dpa)

FrankfurtDer Euro gab seine Anfangsgewinne weitgehend ab und notierte am Mittag nur noch 0,1 Prozent fester bei 283,20 Forint. Ungarn verkaufte drei-, fünf- und zehnjährige Staatsanleihen im Gesamtvolumen von 63 Milliarden Forint (223 Millionen Euro). Dies ist fast 50 Prozent mehr als angepeilt. Die Renditen gingen gleichzeitig um jeweils rund einen Prozentpunkt zurück. Die Gebote lagen den Angaben der ungarischen Finanzagentur zufolge bei 127,5 Milliarden Forint.

Neben dem starken Auktionsergebnis profitiere die ungarische Währung von der Hoffnung der Anleger auf eine Lösung des Streits mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte ein Börsianer. Ungarn braucht dringend Hilfskredite. Aufgrund umstrittener Verfassungsänderungen stocken allerdings die Verhandlungen mit dem IWF. (Reporter: Hakan Ersen; redigiert von Hans Seidenstücker)

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