Ungebremste Rekordjagd Goldpreis überspringt die nächste Hürde

Die Sorge vor einer neuen Geldschwemme aus den USA und die daraus resultierende Schwäche des Dollars treiben den Goldpreis weiter an. Die Feinunze kostet erstmals mehr als 1350 Dollar.
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HB LONDON. Der Goldpreis hat am Donnerstag mit einem Sprung über die Marke von 1350 Dollar seinen Höhenflug fortgesetzt. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls auf knapp 1365 Dollar. Damit wurde der Rekord vom Vortag klar übertroffen.

Seit Ende 2009 hat Gold inzwischen knapp ein Viertel an Wert gewonnen. Zuletzt beschleunigte sich der Höhenflug. Händler begründen den jüngsten Schub mit der Aussicht auf eine weitere Geldschwemme der Notenbank und der anhaltenden Dollar- Schwäche.

Hintergrund der Dollar-Schwäche ist die Erwartung an den Märkten, dass die US-Notenbank Fed ihre bereits sehr expansive Geldpolitik wegen der Abschwächung der Konjunktur noch weiter lockern könnte und damit die Geldschwemme noch größere Ausmaße annimmt. Erst am Dienstag hatte die japanische Zentralbank den Leitzins gesenkt und neue Anleihenkäufe beschlossen.

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1 Kommentar zu "Ungebremste Rekordjagd: Goldpreis überspringt die nächste Hürde"

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  • beängstigend.
    Das Ergebnis der Weigerung der Politik, wirkliche und bitter notwendige Reformen des Finanzwesens herbeizuführen.
    Gross ankündigen, dann bestehende Verhältnisse zementieren und nur kosmetische Handlungen ausführen.
    Problemlösungen, die evtl, eigene Machtverhältnisse gefährden könnten, vermeiden und darauf hoffen, das dieses Handlungskonzept bis zum Ende der Legislaturperiode stand hält.
    Sieht ganz danach aus, dass das diesmal nicht klappen wird.

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