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US-Daten mit Spannung erwartet Euro hält sich über 1,22 Dollar

Der Euro hat am Freitag vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten aus den USA hat nachgegeben. Mit Kursen um 1,22 Dollar notierte die Gemeinschaftswährung etwa 0,3 US-Cent unter dem Vortagesniveau.

HB FRANKFURT. Händler rechneten bis zur Bekanntgabe der Daten um 14.30 Uhr MESZ mit einer engen Handelsspanne. Die meisten Anleger hielten sich zurück. Sie wollten abwarten, ob in der weltgrößten Volkswirtschaft im Mai wie in den beiden Vormonaten außerhalb der Landwirtschaft neue Arbeitsplätze in spürbarem Ausmaß geschaffen wurden. Sollten die Daten die Prognosen übertreffen, könnte dies zumindest zeitweise den Dollar stützten, hieß es in Frankfurt. Zum Yen notierte der Dollar mit Kursen um 111 Yen kaum verändert zm New Yorker Vortagesschluss.

Je robuster die US-Wirtschaft wächst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank (Fed) die Leitzinsen Ende Juni deutlich anheben wird. Davon könnte dann auch der Dollar profitieren, wenn auch nach Einschätzung von Analysten nicht nachhaltig.

Analysten rechnen im Schnitt mit einem Stellenzuwachs von 216 000 nach 288 000 im April. Allerdings reichen die Prognosen der 24 befragten Volkswirte im einzelnen von 140 000 bis 300 000, so dass die Statistik mit einem sehr hohen Unsicherheitsfaktor begleitet wird. Die Experten von HelabaTrust verweisen auf die Fehleinschätzungen der letzten Monate. „So lagen die Konsensuszahlen der vergangenen sieben Monate stets deutlich daneben“, stellen sie fest. „Nachdem die Volkswirte die Arbeitsmarktentwicklung fünf Monate in Folge zu positiv gesehen hatten, lagen in den letzten beiden Monaten die durchschnittlichen Schätzungen für den Stellenaufbau zu niedrig.“ Das Gesetz der Serie spreche also für eine erneute positive Überraschung.

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