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US-Ölpreis steigt aus Sorgen vor neuem Wirbelsturm Lagerbestände an US-Rohöl schwinden überraschend stark

Die Rohöllagerbestände in den USA sind in der Woche zum 8. Juli im Vergleich zur Vorwoche überraschend stark um 3,9 Millionen Barrel auf 321,0 Millionen Barrel gefallen.

HB WASHINGTON. Analysten hatten wegen der Auswirkungen des Wirbelsturms „Dennis“ einen Rückgang um 2,85 Mio Barrel prognostiziert. Wie das Department of Energy (DoE) am Mittwoch mitteilte, erhöhten sich die Lagerbestände an Mitteldestillaten wie Diesel und leichtes Heizöl um 3,2 Mill. auf 120,4 Mill. Barrel. Hier war ein Anstieg um 1,68 Mill. Barrel erwartet worden.

Die Lagerbestände an bleifreiem Superbenzin sanken um 2,7 Mill. auf 212,6 Mill. Barrel, während die Prognose auf einen Rückgang um 1,15 Mill. Barrel gelautet hatte. Die Kapazitätsauslastung der US-Raffinerien belief sich auf 96,2% nach 98,1% in der Vorwoche. Die Rohölimporte verringerten sich um 0,265 Mill. Barrel pro Tag (bpd) auf 9,954 Mill. bpd, die strategische Ölreserve stieg um 0,7 Mill. Barrel auf 697,0 Mill. Barrel.

Die Sorge vor einem neuen Wirbelsturm im Golf von Mexiko hatte den US-Ölpreis zuvor wieder in Richtung der Marke von 61 Dollar steigen lassen. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl der Sorte WTI wurde an der US-Rohstoffbörse Nymex im elektronischen Handel mit 60,92 Dollar gehandelt. Dies waren 30 US-Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Der Tropensturm "Emily" dürfte sich nach Einschätzung des "National Hurricane Center" in den USA bald in einen Hurrikan verwandeln. "Der ungewöhnlich frühe Beginn der Hurrikan-Saison lässt die Angst wachsen, dass nicht genügend Öl-Vorräte für die erwartet hohe Nachfrage am Jahresende aufgebaut werden können", sagte Rohölexperte Seth Kleinman von PFC. Die Arbeiter hätten gerade erst mit der Rückkehr auf die Bohrinseln begonnen, nachdem der Wirbelsturm "Dennis" sich abgeschwächt hatte.

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