Venezuela plant eigene Kryptowährung Der „Petro“ soll es richten

Präsident Nicolás Maduro will eine mit Öl abgesicherte Kryptowährung lancieren. Das klingt innovativ und fortschrittlich. Doch alles spricht dafür, dass das Regime damit lediglich versucht, die US-Sanktionen zu umgehen.
„Es handelt sich um Terminkontrakte auf Öl.“ Quelle: Reuters
Ölarbeiter in Venezuela

„Es handelt sich um Terminkontrakte auf Öl.“

(Foto: Reuters)

SalvadorDas klingt endlich nach guten Nachrichten im vierten Jahr der Rezession in Venezuela: 860.811 „junge Menschen“ hätten sich bereits gemeldet, die als „Miner“, als Schürfer also, arbeiten wollen, verkündete Präsident Nicolás Maduro vor wenigen Tagen stolz. Gemeint sind dabei aber keineswegs Goldsucher. Die Schürfer der Neuzeit stellen bloß ihre Computer zur Verfügung, um gemeinsam in einem riesigen digitalen Netzwerk die vom Staat geplante Kryptowährung namens Petro zu schaffen.

 
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