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Viktur Buterin Ethereum-Gründer: Kryptowährungen eignen sich nicht zur Altersvorsorge

Viktur Buterin wurde mit seiner Erfindung Ether zum Millionär. Trotzdem warnt er vor Kryptowährungen. Sie könnten jederzeit gegen Null fallen.
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Profiteur und Kritiker des digitalen Geldes. Quelle: Getty Images
Vitalik Buterin

Profiteur und Kritiker des digitalen Geldes.

(Foto: Getty Images)

DüsseldorfWarnungen vor Kryptowährungen kommen von Notenbankern, Investmentprofis, Politikern, aber diese sollten Anleger besonders ernst nehmen: Viktur Buterin, Gründer der Bitcoin-Alternative Ether, sieht darin „immer noch eine neue und äußerst volatile Anlageform, die jederzeit gegen Null fallen könnte“, schrieb er am Wochenende beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Er rät, nicht mehr zu investieren, als man sich leisten könne zu verlieren. Keinesfalls eignete sich das digitale Geld zur Altersvorsorge.

Viktur Buterin ist mit seiner Erfindung zum Multimillionär geworden – trotzdem warnt der 24-Jährige immer wieder eindringlich vor seiner eigenen Schöpfung. Noch im Dezember drohte er sogar mit Rückzug, weil ihn die „Unreife“ einiger seiner Mitstreiter störte.

Taten ließ er nicht Folgen, dafür läuft es für ihn und seine Währung auch immer noch zu gut. Ether ist nach dem Bitcoin die zweitgrößte digitale Währung mit einer Marktkapitalisierung von über 74 Milliarden Euro. Eine einzelne Münze ist aktuell rund 760 Euro wert, vor einem Jahr lag der Preis bei weniger als zehn Euro.

Doch wie lange setzt sich der Boom fort? Regierungen und Notenbanken sind die digitalen Devisen mit ihren zum Teil heftigen Kursschwankungen ein Dorn im Auge. Sie versuchen, den bislang unregulierten Markt in den Griff zu bekommen und Unternehmen, die sich mit virtuellen Währungen oder der ihnen zugrundeliegenden Blockchain-Technologie beschäftigen, an die kurze Leine zu nehmen.

In Deutschland beschränkt sich die Regulierung bislang auf Warnungen vor den Risiken. Konkrete Initiativen sind Mangelware.

Anfang Februar hatte es beim Bitcoin wegen der Angst vor einer strengeren Regulierung und Gerüchten über Preismanipulationen einen massiven Ausverkauf gegeben. Am 6. Februar fiel der Kurs auf weniger als 6.000 US-Dollar. Seitdem ist er bereits wieder um 80 Prozent gestiegen. Am Montag stieg die Cyberwährung erneut über die Marke von 11.000 Dollar.

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