Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Vor Opec-Sitzung Abwärtstrend bei Ölpreisen vorerst gestoppt

Die jüngste Abwärtsbewegung der Ölpreise ist vorerst gestoppt. Die Preise sind zwei Tage vor der wichtigen Opec-Sitzung nachgegeben. Die Preise für Rohöl stehen seit Mitte des Jahres kräftig unter Druck.
Kommentieren
Bohrinsel bei Norwegen. Quelle: dpa

Bohrinsel bei Norwegen.

(Foto: dpa)

New York/London Die Ölpreise haben zwei Tage vor der wichtigen Sitzung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Dienstag im frühen Handel 79,49 Dollar und damit einen Dollar weniger als noch am Montagnachmittag.

Damit ist die jüngste Aufwärtsbewegung, die den Ölpreis am Freitag bis auf 81,61 Dollar getrieben hatte, vorerst gestoppt.

Die Preise für Rohöl stehen seit Mitte des Jahres kräftig unter Druck - seit Ende Juni brachen sie um knapp 30 Prozent ein. Brent fiel Mitte November bis auf 76,76 Dollar, bevor die Notierung zuletzt wieder etwas zulegte. Der Preis für ein Fass der US-Rohölsorte WTI lag am Dienstagmorgen bei 75,69 Dollar und damit ebenfalls deutlich unter dem Niveau vom späten Montagnachmittag.

Bei der Opec-Tagung am Donnerstag (27. November) geht es vor allem darum, ob die Mitgliedsstaaten ihre Produktion kürzen werden, um den Preis zu stützen. Die zwölf Länder der Organisation stehen für etwas 40 Prozent der Ölproduktion weltweit. Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge könnten Libyen, Irak und Iran bei möglichen Produktionskürzungen ausgenommen werden, damit deren Öleinnahmen nicht einbrechen.

Unter anderem ruft das von Öleinnahmen stark abhängige Venezuela zum Handeln auf. Verbraucher profitieren dagegen stark vom Ölpreisrückgang, weil Kraftstoff- und Heizölpreise kräftig sinken.

  • dpa
Startseite

0 Kommentare zu "Vor Opec-Sitzung: Abwärtstrend bei Ölpreisen vorerst gestoppt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.