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Währungsersatz Die große Flucht ins Gold

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China kauft weiter zu und ermuntert auch seine Bürger zum Goldkauf

Als Abschied vom Dollar würde er die jüngsten Goldkäufe noch nicht werten. „Der Anteil von Gold in den koreanischen Reserven war bisher nur gering“, erklärt er. „Die Zentralbanken versuchen ihre Abhängigkeit vom Dollar zu verringern und ihre Währungsreserven auf breitere Füße zu stellen.“ Gabor Vogel, Edelmetallexperte der DZ Bank, sieht den Kauf als einen Beleg für den „Vertrauensverlust in wichtige Leitwährungen wie den Dollar“. Es sei ein Weg, die Abhängigkeit zu verringern und gleichzeitig Schutz in Sachwerten zu finden.

Auch Peking vertraut Gold inzwischen mehr als allen anderen Währungen. Die neue Wirtschaftsmacht baut ihre Position auf dreifache Weise auf: Die Zentralbank deckt sich am Weltmarkt ein, die Regierung regt ihre Bürger zu privaten Investitionen in Gold an und fährt zugleich die Förderung in den eigenen Minen hoch. China ist inzwischen der größte Goldförderer der Welt, kauft aber weiter zu. Nach relativ bescheidenen 300 Tonnen Gold im vergangenen Jahr hat die Notenbank ihre Orders in diesem Jahr vervielfacht. Nach Schätzungen der UBS lag der Ankauf allein in den ersten zwei Monaten über 200 Tonnen.

Doch die Werte verblassen gegen die Kaufkraft der vielen Millionen Chinesen, die ihre Ersparnisse in Gold sicher angelegt sehen. Die größte Bank Chinas, die Industrial and Commercial Bank ICBC, schlägt ihren Kunden am Schalter auf staatliche Anweisung ausdrücklich Geldanlagen in Münzen, Barren oder physisch besicherte Anteilsscheine vor. Das Handelsvolumen der Bank mit Edelmetallen lag im ersten Quartal bei 200 Milliarden Yuan. Das sind umgerechnet rund 20 Milliarden Euro.

Analyst Wang Lixin vom World Gold Council schätzt, dass Chinas Privatinvestitionen in Gold 2011 um etwa 50 Prozent zunehmen. Gründe dafür sind Inflationsangst bei hoher Liquidität und steigenden Einkommen der Mittelklasse.

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24 Kommentare zu "Währungsersatz: Die große Flucht ins Gold "

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Die Profis hier scheinen trotz Detailwissen nicht verstehen zu wollen, daß auch Gold eine Ware ist.
    Ntürlich wird man Gold nicht schlechtreden, wenn man es verkaufen will.

    Ist wie bei den Analysten. Erst eine Kaufempfehlung, dann fällt das Teil ins Bodenlose.

    Also deswegen: Kauft weiter Gold! Verkauft eure Papiere auf Schrottniveau und kauft das Gold zu Höchstkursen! Hartgeld und Co. wollen ja nur Euer Bestes! :)))

  • @AS1
    "Und dass sich die Notenbanken in letzter Zeit mit Gold eindecken, sollte man als zusätzliches als Alarmsignal werten!"

    Das würde ich nicht überbewerten. Notenbanken werden von VWL-ern geleitet. Und diese Spezies von "Wissenschaftlern" zeichnet sich dadurch aus, daß sie ihre Theorien immer wieder im Nachhinein revidiert, um ja Recht zu haben. Die haben bisher, genauso wie Analysten, noch nie etwas exakt voraussagen können. Trotz Professorentiteln liegen ihre Prognosen genauso richtig, wie die eines Affen. Und wenn die Politik erst noch mitmischt, dann habe ich berechtigte Gründe, dem Tun der Notenbanken zu mißtrauen.

    @zamp
    Warum so agressiv?
    Ich habe nicht gesagt, daß andere Wertanlagen besser sind. Trotzdem können Sie Gold weder essen noch damit heizen. Vielleicht sollten Sie sich ein goldenes Kalb bestellen?

  • Jeden Tag wasche ich mein Gehirn mit Firlefanz-Journalismus:

    <Aber Vorsicht: Ganz nüchtern betrachtet war Gold zuletzt ein lausiges Investment>
    Zitat Handelsblatt 21.05.2010, 13:56 Uhr /
    Gold bei 1 248,95 US-Dollar je Feinunze.
    Titel: <Wer Glanz will, muss tief in die Tasche greifen>

    Botschaft: <in den vergangenen Tagen gab der Preis etwas nach auf aktuell 1 176 Dollar>

    Paul C. Martin in der B...zeitung vom 13.07.99: <Wohin kann Gold fallen? Auf exakt 42,22 Dollar>.

    Also Gold fällt nur hier für die, die noch überlegen müssen.
    Preise steigen nur beim Anfassen an den Wechslertresen, seit 12 Jahren !!!

  • Gott mit dem, die Riester, LV, €-Anleihen, Aktien, Betongold und Papiergeldschnipsel haben. Da hilft nur noch beten oder sich mit Sprüchen eindecken, das Gold nichts taugt und sowieso wieder fallen wird, weil die, dies haben, dann auf der Höhe für eine 1/2 Unze 1x den Dax kaufen oder für hartgesottene 1/2 DJ. Auf Zinzen und Dividente pfeifen die !

  • Zu Kai:
    Ich denke Sie wollten sagen, ich kann es ihnen nicht beweisen. Behauptungen aufstellen und dann den Schwanz einziehen, wenn es darum geht die Aussage zu belegen. Dasbestärkt mene Vermutung, dass Sie keine Ahnung haben ! Ich muss nichts nachlesen !


  • @Hans

    Wissen Sie, ich halte mich lieber an Experten wie Z. B. Dirk Müller von Cashkurs und anderen.
    Zufälligerweise gab es gestern auch mal einen kostenlosen Bericht für alle bzw. ein Interview auf DAF.
    http://www.daf.fm/video/mr-dax-dirk-mueller-es-laeuft-auf-einen-staatsbankrott-raus-50146523-DE0008469008.html

  • Wir sind wie ein
    Alkoholkranker. Der bekommt qualvolle Entzugserscheinungen, wenn man ihm den
    Alkohol entzieht. Würden die Zentralbanken die Zinsen stark erhöhen und die
    Geldschöpfung plötzlich bremsen, würde es uns ähnlich ergehen. Das System würde
    kollabieren. Deshalb sieht sich die Zentralbank gezwungen, immer mehr Geld
    bereitzustellen. Das aber macht das System noch krisenanfälliger. Ein
    Teufelskreis. Es werden sich weitere Blasen bilden, die irgendwann platzen und
    großen Schaden anrichten.Uns muss klar sein, dass viele Werte am Finanzmarkt
    fiktiv sind. Es sind Luftbuchungen, die an den Märkten gehandelt werden, die
    aber keinen realen Gegenwert besitzen. Wenn das Geld plötzlich weg ist, staunen
    die Leute: Wer hat denn jetzt mein Geld? Die Antwort ist: niemand. Es war ja
    nie wirklich da. Das ganze
    Dilemma, warum die Deutschen soviel Tages-,Festgeld, Bankanleihen,
    Bundeswertpapiere, Lebensversicherungen etc. halten ist der hartnäckige Glaube,
    dass die Bank und der Staat "Dein Freund" sind. Das wurde den
    Deutschen ja auch jahrzehntelang vorgegaukelt. Leider ist es aber so, dass man,
    wenn man Leute vom Gegenteil überzeugen wollte, nur müde belächelt wurde, oder
    gar als gefährlicher Anarchist oder bedauernswerter Spinner dargestellt wurde.
    Aber wer zuletzt lacht, lacht am besten...

  • Lächerlich!
    Immernoch haben Sie nicht nachgelesen. Dem werde ich nichts weiter hinzufügen. Jeder weiß wie man google bedient. Ich werde Ihnen sicher nicht die Lösung präsentieren. Das hat noch nie geholfen.
    Und ich muss mich auch nicht beweisen.

    Angenehmen Tag noch.

  • Es ist fünf nach
    zwölf. Die Staaten werden sich über Geldmengenvermehrung ihrer Schulden
    entledigen. Diese Vermehrung ist einfach eine Plünderung der Ersparnisse sei Es
    konten oder Renten. Es ist eine perfide Enteignungsmethode mit der die
    Gläubiger sogar ohne Mitbeteiligung enteignet werden. Das ist das Schema in
    allen Rettungsaktionen die Stattfand wenn IMF Gelder zur "Rettung"
    gab.
    Man hat nicht kapiert dass im Mai der Euro in etwas wie Drahme und Peseta oder
    Lire umgewandelt worden ist. Euro ist keine Hartewährung mehr. Es ist eher so
    dass die Deutschen nun die DM für Lire oder Drahme aufgegeben haben. Die
    Geldmengenvermehrung ist der Weg des kleinsten Widerstandes für Demokratien. Geldvermehrung
    ist eine Enteignung wehrt euch dagegen indem ihr Gold und Silber benutzt !!!

  • Die Finanzpolitik des Wohlfahrtstaates macht es erforderlich,
    dass es für Vermögensbesitzer keine Möglichkeit gibt, sich zu schützen. Dies
    ist das schäbige Geheimnis, dass hinter der Verteufelung des Goldes durch die
    Vertreter des Wohlfahrtstaates steht. Staatsverschuldung ist einfach ein
    Mechanismus für die "versteckte" Einteignung von Vermögen. Gold
    verhindert diesen heimtückischen Prozess. Es beschützt Eigentumsrechte.
    Wenn man das einmal verstanden hat, ist es nicht mehr schwer zu verstehen,
    warum die Befürworter des Wohlfahrtstaates gegen den Goldstandard sind. (Allan
    Greenspan 1966 Gold und Wirtschaftliche Freiheit)


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