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Washington und Moskau kritisieren Drosselung der Förderung – Experten erwarten aber nur kurzfristig höhere Preise Opec gerät nach Öl-Entscheid unter Druck

Auf Unverständnis stößt die Entscheidung des Öl-Kartells Opec, die Rohölförderung um 10 % zu senken. Zwar rechnet kaum ein Marktteilnehmer damit, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sich in strikter Disziplin übt und tatsächlich die Förderung auf 23,5 Mill. Fass täglich reduziert. Doch die Ankündigung versetzte den Markt und die Politik in Aufregung.
  • Dieter Claasen (Ulf Sommer, Handelsblatt)

LONDON/DÜSSELDORF. US-Präsident George W. Bush äußerte sich besorgt. „Wir hoffen, dass die Ölproduzenten mit ihren Aktionen nicht die US-Wirtschaft untergraben und damit auch die Einkommen von Arbeitern und Verbrauchern“, ließ er durch seinen Sprecher in Washington verlautbaren. Auch das russische Energieministerium äußerte sich kritisch.

In New York war der Ölpreis nach dem Förderbeschluss der elf Opec-Energieminister in Algier am Dienstag um über 1 $ auf 33,87 $ je Fass (159 Liter) in die Höhe geschnellt. Das ist der höchste Stand seit dem Irak-Krieg vor gut einem Jahr. Nordseeöl der Sorte Brent stieg über 4 % auf 30,47 $ und pendelte gestern knapp über 30 $. Etwas beruhigend wirkte am Mittwoch, dass die Opec am 31. März überprüfen will, ob die Förderkürzung zur Preisstabilisierung gebraucht wird.

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