Die Zentralbanken der USA, Japans und Großbritanniens fluten die Märkte mit Geld. Notenbanker warnen deshalb vor einem Währungskrieg. Doch so weit muss es nicht kommen.

Kommentare

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  • Vielleicht sollten man dass Pflichtenheft von der EZB erweitern. Die Arbeitsleistung ist ein bisschen dürftig, einmal im Monat zwischen Hauptgang und Dessert den Leitzins zu bestimmen. Flexibilität von Inflationsrate und Eurokurs würde sicher auch zur Lösung von den Unterschiedlichen Wirtschaftsleistung in der Eurozone helfen.Mann kann es zwar nicht allen recht machen aber es wäre ein guter Kompromiss.

  • und ich parke meine Liquidität in Gold

  • Ich habe mein Vertrauen in den Euro, USD und Yen verloren. Norwegische Krone und Schweizer Franken sind mir von der Volkswirtschaft zu klein. Daher investiere ich zur Zeit in den Australischen Dollar. Statistik wie Verschuldung und Daten zur Bevölkerung sind alle besser als die unseren. Die Nähe zu den Wachstumswerten ist ebenfalls ein Vorteil.

  • Man mag es Krieg nennen, oder auch nicht, letztlich versuchen die sogenannten Experten gerade wieder einma uns Sand in die Augen zu streuen.

    Ob BoE, BoJ oder FED, sie alle versuchen sich mit ihren geldpolitischen Maßnahmen am gleichen Ziel: Stärkung der eigenen (Export)Wirtschaft durch Schwächung der eigenen Währung. Da sich alle Industrienationen dabei auf den gleichen "Kuchen" stürzen müssen (denn andere Kuchen sind nunmal nicht da)kann letztlich eine Partei nur das gewinnen, was eine andere verliert. Man muss das nun nicht "Krieg" nennen, aber man kann.

    Nachdem Zinssenkungen als übliche Wahl der Mittel bereits weitgehends ausgeschöpft sind (einzig die EZB hat noch ein wenig Luft) greifen die Zentralbanken zur Zielerreichung nunmehr auf die Ausweitung der Geldmenge. Das wird am Ende zur Inflation führen.

    Per Definition ist Inflation das wachsen der Geldmenge M3 abzüglich der Steigerung des BIP im betrachteten Wirtschaftsraum. Nun ja, das Geldmengenwachstum M3 (im gleitenden 3-Monatsschnitt) beträgt nach dem letzten Bericht der Bundesbank 3,4 % im Euroraum. Die Steigerung des BIP im Euroraum betrug - 0,4 %. Ergibt eine Inflation von 3,8 %. Und die wird sich über kurz oder lang auch in entsprechenden Teuerungsraten darstellen.

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