Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Wechselkurse Weidmann-Aussage treibt Euro-Kurs an

Mit der Aussage, die EZB werde den Wechselkurs nicht manipulieren, hat Bundesbankpräsident Weidmann dem Euro-Kurs einen Schub verpasst. Die Anleger erhoffen sich vom G20-Treffen mehr Klarheit in der Wechselkurspolitik.
1 Kommentar
Der Euro-Kurs ist am Freitag wieder gestiegen. Quelle: dpa

Der Euro-Kurs ist am Freitag wieder gestiegen.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Kurs des Euro ist am Freitag nach Aussagen von Bundesbankpräsident Jens Weidmann zur Wechselkurspolitik deutlich gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kletterte bis auf 1,3393 US-Dollar. Zuvor hatte der Euro noch bei 1,3350 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3327 (Mittwoch: 1,3480) Dollar festgesetzt.

„Die EZB wird den Wechselkurs nicht manipulieren“, sagte Weidmann in einem Gespräch mit dem Fernsehsender „Bloomberg“. Es werde keine Zinssenkung geben, nur um den Wechselkurs zu drücken. Die Aussagen wurden vor dem Treffen der Finanzminister und Zentralbanker der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Moskau besonders beachtet. Viele Anleger erhoffen sich mehr Klarheit über das weitere Vorgehen beim Thema Wechselkurspolitik und hielten sich mit Investitionen zunächst zurück. Laut Medienberichten soll hier das Bekenntnis zu freien Wechselkursen bekräftigt werden.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigte sich am Morgen zuversichtlich, dass sich nach den G7 auch die G20-Länder auf eine gemeinsame Linie in der Währungspolitik verständigen können. Die Debatte über einen Abwertungswettlauf hatte zuletzt an Fahrt gewonnen, da Japan mit einer Geldschwemme eine Talfahrt seiner Landeswährung angeschoben hat, um damit die Wettbewerbschancen seiner Firmen im Ausland zu verbessern. Die japanische Landeswährung, die sich am Donnerstag etwas stabilisiert hatte, lag mit 92,65 Yen in Reichweite ihres Schlusskurses.

Die Analysten der Commerzbank gehen allerdings nicht davon aus, dass das Statement der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Moskau besonders klar ausfallen wird. Viel interessanter dürfte sein, wie sich die einzelnen Finanzminister und Notenbanker am Rande des Treffens äußern, schrieb Analystin Carolin Hecht in einem Kommentar.

  • dpa
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Wechselkurse - Weidmann-Aussage treibt Euro-Kurs an

1 Kommentar zu "Wechselkurse: Weidmann-Aussage treibt Euro-Kurs an"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Im Handelsblatt Ticker, fast ganz oben auf der Hauptseite, steht der Euro mit -0,16%. Nichts signifikantes, aber "kaum" positiv.

Serviceangebote