Wegen Moody's Asien erlebt den Euro als verwundbar

Die wachsenden Zweifel der Ratingagenturen an der Kreditwürdigkeit europäischer Staaten hat den Euro im fernöstlichen Devisenhandel geschwächt.
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Eine Euromünze steht auf einem Tisch. Quelle: dpa

Eine Euromünze steht auf einem Tisch.

(Foto: dpa)

SingapurDie Gemeinschaftswährung gab am Dienstag auf bis zu 1,3145 Dollar nach, fing sich dann aber wieder auf 1,3161 Dollar. Dies bedeutete ein Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem späten US-Handel. Auch das Pfund gab nach, da Moody's nicht nur Euro-Staaten, sondern auch Großbritannien einen Warnschuss versetzte.

Die britische Währung wurde mit einem Abschlag von 0,4 Prozent bei 1,5711 Dollar gehandelt. „Wir erleben den Euro hier als verwundbar“, sagte Chris Gothard, Devisen-Chef bei Brown Brothers Harriman in Hongkong. „Die Herabstufungen könnten eine Korrektur beim Euro und Risikowährungen auslösen und haben auf die fundamentale wirtschaftliche Lage in Europa aufmerksam gemacht, die ziemlich labil wirkt.“

Der Yen profitierte von einer überraschenden Lockerung der japanischen Geldpolitik. Er gab zum Dollar auf 77,88 Yen nach und entfernte sich damit weiter von seinen Hochständen bei 75,80 Yen, die die Regierung in Tokio als kritisch für die heimische Exportwirtschaft ansieht. Zum Euro verlor er auf 102,50 Yen.

Der Schweizer Franken notierte bei 0,9172 Franken je Dollar und bei etwa 1,2078 Franken je Euro.

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