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Zinserwartungen der Marktteilnehmer für das Gesamtjahr sind hoch Euro fällt in Reaktion auf Greenspan-Rede unter 1,30 Dollar

Der Euro hat am Mittwoch mit leichten Kursverlusten auf eine Rede von US-Notenbankpräsident Alan Greenspan reagiert.

HB FRANKFURT. „Die Fed ist zuversichtlich hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung. Das ist der Grund, weshalb die Renditen steigen und der Dollar gewinnt“, sagte Volkswirt Kevin Grice von der American Express Bank. Der Euro fiel bis auf 1,2980 Euro, nachdem er zuvor noch bis auf 1,3065 Dollar gestiegen war. An den Rentenmärkte gaben die Kurse nach. Der Bund-Future büßte einen Teil seiner Gewinne wieder ein und lag am Nachmittag noch sechs Ticks im Plus bei 120,19 Punkten. Der Deutsche Aktienindex (Dax) reagierte nur wenig und notierte am Nachmittag 0,7 Prozent tiefer.

Die US-Wirtschaft ist nach den Worten von Greenspan mit einem robusten Wachstumstempo ins neue Jahr gestartet. „Alles in allem scheint die Wirtschaft Anfang des neuen Jahres ein gutes Wachstumstempo hinzulegen“, sagte der einflussreichste Notenbanker der Welt laut Redetext.

Im Prinzip habe Greenspan nichts Neues gesagt und die bisherige Politik der Federal Reserve bestätigt, so ein Händler. Der Aktienmarkt zeigt auf die Aussagen keine Bewegung. Der Grund, warum der Euro etwas unter Druck geraten, dürfte mit den zunehmenden Spekulationen in den vergangenen Tagen zu tun, dass die Zinserwartungen der Teilnehmer für das Gesamtjahr zu hoch seien, und dass die Fed nicht in dem Maß wie erwartet die Leitzinsen anheben werde.

Diese Spekulationen, die auch von Fed-Gouverneuren genährt worden seien, hätten den Euro zuletzt gestüzt. Die Aussagen von Greenspan unterstrichen diese Interpretation nun allerdings nicht und hätten nun zu einer leichten Erholung des Dollar geführt.

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