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Presseschau „Atomwölfe werden zu Ökolämmern“

Die internationale Presse diskutiert die weltweiten Reaktionen auf den atomaren Notstand in Japan und lotet bereits Zukunftsperspektiven für das Land aus. Hierzulande erntet Merkel viel Kritik für ihre Atom-Politik.
  • Maxim Kireev
15.03.2011 - 07:26 Uhr
Kanzlerin Angela Merkel spricht während einer Pressekonferenz. Quelle: dapd

Kanzlerin Angela Merkel spricht während einer Pressekonferenz.

(Foto: dapd)

Die Financial Times Deutschland wirft Angela Merkel Populismus und Selbstbetrug vor, nachdem die Kanzlerin gestern eine Kehrtwende in der schwarz-gelben Atompolitik verkündet habe. Dass die Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke bereits vier Tage nach dem Beben in Japan gestoppt worden sei, zeige, wie dramatisch die Lage bei den Wählern sei. Das erklärte Moratorium sei dagegen unlogisch. „Entweder waren die deutschen Atomanlagen schon bisher so sicher, wie die Bundesregierung immer behauptet hat (...), oder die Standards waren schon vorher nicht auf extreme Ereignisse ausgelegt, und Schwarz-Gelb hat diese Tatsache (...) mutwillig ignoriert“, schreibt das Blatt. Ohnehin sei dies nur eine Maßnahme, um die wichtigen Wahlen in Baden-Württemberg nicht zu gefährden, denn die Ereignisse in Japan hätten bisher verdrängte Risiken ins Bewusstsein geholt. Nur durch Selbstbetrug ließen sich heute Kraftwerke in dicht besiedelten Regionen rechtfertigen. Diesen Selbstbetrug sollte die Kanzlerin schnellstmöglich beenden, falls sie ihre Handlungsbereitschaft ernst meine.

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