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Chinesischer Daunen-Verarbeiter Snowbird muss bei Börsengang Federn lassen

Der Börsengang in Frankfurt verläuft für den chinesischen Daunen-Verarbeiter Snowbird sehr ernüchternd: Der Ausgabepreis entspricht den Vorstellungen, die Aktienabnahme nicht im mindesten. Der Erlös fällt mager aus.
24.09.2014 - 17:20 Uhr Kommentieren
Den Start an der Frankfurter Börse hatte sich der chinesische Daunen-Verarbeiter Snowbird anders vorgestellt. Quelle: dpa

Den Start an der Frankfurter Börse hatte sich der chinesische Daunen-Verarbeiter Snowbird anders vorgestellt.

(Foto: dpa)

Hamburg/Frankfurt Der chinesische Daunen-Verarbeiter Snowbird muss bei seinem bevorstehenden Börsengang in Frankfurt deutlich zurückstecken. Zwar konnte das Unternehmen seine Aktien am oberen Ende der Preisspanne von 5,50 bis 6,00 Euro bei Investoren platzieren, wie Snowbird am Mittwoch mitteilte.

Allerdings ließ es bei der Zahl der Papiere deutlich Federn: Anstelle der anvisierten bis zu 11,5 Millionen Stück, die aus einer Kapitalerhöhung stammen, fanden nur knapp 1,6 Millionen Aktien einen Käufer. Entsprechend fiel der Erlös mit 9,5 Millionen Euro wesentlich magerer aus als angepeilt.

Erster Handelstag der Aktie im streng regulierten Prime Standard soll der kommende Montag (29. September) sein. Snowbird ist ein Daunen-Spezialist und hat das Ziel, weltweiter Marktführer in der Daunen-Veredelung zu werden. In den Produktionsstätten in China können nach Firmenangaben über acht Millionen Stück Daunenbekleidung sowie Daunendecken und -kissen pro Jahr hergestellt werden.

Im ersten Halbjahr 2014 erzielte Snowbird einen Umsatz von 78 Millionen Euro.

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