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Rocket-Internet-Aktie Ergebnis des Börsengangs fällt kleiner aus

Die Samwer-Brüder konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Der Börsengang der Start-up-Schmiede Rocket Internet bringt weniger ein als zuvor erwartet. Der Kursrutsch sei schuld, bilanzieren Analysten.
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Da war die Euphorie noch groß: Die deutschen Samwer-Brüder feiern den Börsengang ihres Unternehmens „Rocket Internet“ an der Börse in Frankfurt. Quelle: ap

Da war die Euphorie noch groß: Die deutschen Samwer-Brüder feiern den Börsengang ihres Unternehmens „Rocket Internet“ an der Börse in Frankfurt.

(Foto: ap)

Frankfurt Der Börsengang von Rocket Internet fällt im Nachhinein eine Nummer kleiner aus. Wegen des Kursrutschs in den Wochen nach dem Börsengang nimmt die Berliner Startup-Holding statt 1,6 Milliarden nur 1,4 Milliarden Euro ein, wie Rocket Internet in der Nacht zum Samstag mitteilte.

Die Investmentbank Berenberg verwendete den größten Teil der Platzierungsreserve (Greenshoe) dazu, mit Aktienkäufen den Kurs zu stützen. Mit Erfolg: Am Freitag schlossen Rocket Internet mit 42,50 Euro genau auf dem Preis, zu dem die Aktien Anfang Oktober ausgegeben worden waren. Zwischenzeitlich waren sie um bis zu 25 Prozent abgestürzt.

Für die Mehrzuteilungsoption waren wegen der Stützungskäufe letztlich nur noch 87.000 von 3,7 Millionen Aktien übrig. Damit verliert Rocket Internet die Position als größter Börsengang in Deutschland seit Tognum im Jahr 2007. Mit 1,45 Milliarden Euro hatte Telefonica Deutschland (O2) vor zwei Jahren etwas mehr eingesammelt als Rocket.

Auch beim Online-Modehändler Zalando musste die Investmentbank Morgan Stanley den Kurs in den ersten Wochen massiv stützen, so stark, dass die Platzierungsreserve am Ende vollständig aufgebraucht war. Die Aktie lag am Freitagabend mit 18,50 Euro dennoch 14 Prozent unter dem Ausgabepreis. Der Internet-Modehändler nimmt ohne die Mehrzuteilung statt 605 Millionen nur 526 Millionen Euro mit dem Börsengang ein.

  • rtr
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