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Aktienhandel Frankfurt Dax schließt unter 6 700 Punkten

Belastet von kräftigen Kursverlusten bei der Deutschen Telekom hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag den dritten Tag in Folge nachgegeben. Die Korrektur wird voraussichtlich weiter gehen. Händler sehen noch keine Anzeichen für einer Entwarnung.
Ein Händler beobachtet an der Börse in Frankfurt die Kurse auf seinem Monitor. Foto: dpa Quelle: dpa

Ein Händler beobachtet an der Börse in Frankfurt die Kurse auf seinem Monitor. Foto: dpa

(Foto: dpa)

HB FRANKFURT. Nach einer Berg- und Talfahrt schloss der Dax bei überdurchschnittlich hohen Umsätzen 1,12 Prozent tiefer bei 6640 Punkten. Börsianer sprachen von einem weiterhin nervösen Geschäft, nachdem ein Kursrutsch in China am Dienstag weltweit die Kurse an den Aktienmärkten auf Talfahrt geschickt hatte. „Für eine Entwarnung ist es noch zu früh. Dazu war der Einbruch der vergangenen Tage zu krass“, sagte ein Händler.

Die Aussicht auf eine schwächere US-Börseneröffnung machte gegen Mittag die anfänglichen Kursgewinne des Leitindex zunichte. „Wenn die Anschlusskäufe fehlen, dann geht es an der Börse eben wieder nach unten“, erklärte ein Händler den Richtungswechsel. In der Spitze rutschte der Dax um 2,5 Prozent auf 6544 Zähler ab und fiel unter den Schlussstand des vergangenen Handelsjahres von 6596 Stellen. Ein kräftiger als erwartet ausgefallener Anstieg des US-Einkaufsmanagerindex stützte die Kurse am Nachmittag. Auch die US-Börsen bauten einen Großteil ihrer Auftaktverluste nach Veröffentlichung des Index wieder ab.

Aus Enttäuschung über die Dividende haben sich die Anleger von ihren Telekom-Aktien getrennt. Die Papiere des Index-Schwergewichts gaben 3,8 Prozent auf 13 Euro nach und übernahmen damit die rote Laterne im Dax. „Bei der Dividende gab es noch geringe Hoffnungen auf eine leichte positive Überraschung, die haben sich nicht erfüllt“, sagte HVB-Analyst Thomas Friedrich. Europas größter Telekomkonzern hatte 2006 den scharfen Wettbewerb im Heimatmarkt zu spüren bekommen und für alle drei Sparten Umsatz- und Gewinnrückgänge ausgewiesen. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 72 Cent je Aktie erhalten. Händler sagten, am Markt sei mit einer Dividende von 75 Cent gerechnet worden.

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