Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Der Technologiewerteindex steht kurz davor, die Marke von 3000 Punkten zu knacken. Doch es sind weniger die TecDax-Aktien selbst, die die gute Performance lenken.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

    was halten Sie davon, bei allen Analysen grundsätzlich und stets zwischen zwei völlig unterschiedlichen Themen zu unterscheiden?

    Das eine Thema ist das Geschehen in den Firmen. Es bietet für einen Analytiker genug Stoff für viele Artikel.

    Das andere Thema sind die Taten unserer Mitanleger. Kostolany hielt anscheinend nicht besonders viel von ihnen. Er nannte sie stets "Idioten" und erzählte beispielhaft die Episode vom Ausbruch des 2. Weltkrieges. Einige Wochen lang erfreuten sich damals die Anleger an der Vision, dass der deutsche Staat zur Führung des Krieges sehr viele Produkte brauchen würde, dass dadurch die Produktionskapazitäten endlich ausgelastet und die Gewinne sprudeln würden. Also kauften die Anleger Aktien als gäbe es kein Morgen und trieben deren Kurse in lichte Höhen. Aber nach einigen Wochen kam ihnen dann, dass so ein Krieg auch sehr gefährlich ist, dass die Fabriken zerstört und unser Land besetzt werden kann. Also verkauften sie ihre teuer erworbenen Aktien wieder.

    Ich will das Thema "Anlegerverhalten" nicht weiter vertiefen. Nur zwei Worte. Ich glaube, dass es irrational ist und keine nachahmenswerte Weisheit beinhaltet. Darum störe ich mich daran, wenn ein Autor schon einen bloßen Kursaufschwung feiert und damit indirekt empfiehlt, auf einen Modetrend Geld zu setzen. Am köstlichsten sind natürlich immer jene Empfehlungen, die nach 10jährigem Kursanstieg ausgesprochen werden.

    Zum Schluß noch etwas zum schmunzeln. Der Physiker und Astronom Sir Isaac Newton schrieb: "Ich kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde genau berechnen, aber nicht, wohin eine verrückte Menge einen Börsenkurs treiben kann". Ich selbst füge hinzu: "What goes up, must come down".

Mehr zu: Aktienmarkt - TecDax eilt von Rekord zu Rekord – das ist der Haupttreiber des Booms

Serviceangebote