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Angst vor Konjunktureinbruch Investoren verlieren die Nerven – Aktienmärkte unter Druck

Die Furcht vor einem Einbruch der Weltwirtschaft kehrt zurück - und holt die Finanzmärkte ein. Die Börsen geben weltweit nach, der Ölpreis sinkt, der Euro befindet sich wieder auf Talfahrt. Auf der anderen Seite flüchten die Anleger in deutsche Staatsanleihen. Die Investoren haben voll auf Krisenmodus umgeschaltet.
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Händler an der Wall Street: Die Angst vor dem Konjunktureinbruch wächst. Quelle: dpa

Händler an der Wall Street: Die Angst vor dem Konjunktureinbruch wächst.

(Foto: dpa)

FRANKFURT. Ein wenig erstaunlich ist es schon, wie schnell die Stimmung umgeschlagen ist. Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da markierte der Dax ein neues Jahreshoch. Seitdem hat der deutsche Leitindex mehr als 400 Punkte verloren. Bis zum Handelsende rutschte er um 1,3 Prozent auf 5 935 Punkte ab und fiel damit deutlich unter die Marke von 6 000 Punkten. Der deutsche Leitindex notiert so tief wie seit sieben Wochen nicht mehr.

Fast alle Dax-Aktien notierten im Minus. Zu den größten Verlierern gehörten Unternehmen, deren Geschäft stark von der Konjunktur abhängt; so wie der Baustoffkonzern Heidelberg-Cement (Minus fünf Prozent) oder Stahlhersteller Thyssen-Krupp (Minus 2,4 Prozent). Nur die Aktien von Beiersdorf und Fresenius schafften mit einem Plus von 0,7 beziehungsweise 0,4 Prozent den Sprung in die Gewinnzone. Das Handelsvolumen im Dax stieg auf 97,9 (Montag: 66,6) Millionen Aktien. Der Umsatz kletterte auf rund 2,6 (1,9) Milliarden Euro.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor ein Prozent auf 10.075 Punkte.

An der Wall Street verlor der Dow-Jones-Index bis zum Nachmittag einen Prozent auf 10 075 Punkte ab. Zwischenzeitlich durchbrach der Dow die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten. Der S&P 500 fiel um 1,1 Prozent auf 1055 Zähler. Daten vom US-Häusermarkt fielen deutlich schlechter aus als erwartet. In den USA waren die Verkäufe bestehender Häuser im Juli überraschend mit Rekordtempo eingebrochen und auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren gesunken. In Tokio war der Nikkei unter die Marke von 9 000 Punkten gekracht, so tief wie seit 15 Monaten nicht mehr.

Die Anleger haben voll auf Krisenmodus umgeschaltet. Die Frage ist nur, woher der plötzliche Sinneswandel kommt. Hat sich die Welt in den vergangenen zwei Wochen so verändert? Die Schuldenkrise in Europa, die Gefahr eines erneuten Konjunktureinbruchs in den USA, die Immobilienblase in China - an Bedrohungen für die Weltkonjunktur mangelt es nicht, aber das ist alles nicht neu. Nur schauen die Investoren jetzt wieder genauer hin, nachdem sie zuvor im Rausch guter Quartalszahlen geschwelgt und die Risiken ausgeblendet haben.

"Nach der Bekanntgabe der überraschend positiven Unternehmensergebnisse richtet der Anleger seinen Blick nun wieder verstärkt in die Zukunft", sagt Philipp E. Bärtschi, Chefstratege der Bank Sarasin. Er erwartet, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft im zweiten Halbjahr abschwächen wird. Damit sei auch das Potenzial für die Aktienmärkte "zumindest bis zum Jahresende" begrenzt.

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5 Kommentare zu "Angst vor Konjunktureinbruch: Investoren verlieren die Nerven – Aktienmärkte unter Druck"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • habe gerade den ersten satz ihres artikels gelesen und fühle mich schon jetzt reif für meinen ersten kommentar zum artikel! ich muss schon sagen, dass ich es immer wieder erstaunlich finde wie plötzlich sich die meinung der diversen journalisten weltweit verändert. also für mich ist es in keinster weise erstaunlich, dass die guten meldungen von vor zwei wochen hiermit relativiert werden. ich habe nicht studiert und mich nie sonderlich gebildet. ich habe aber eines gemacht und mir die richtigen infos aus den richtigen quellen gezogen. von daher konnte ich schon in 2009 als die krise für jeden otto normal verbraucher offenkundig wurde erkennen, dass im herbst diesen jahres die nächste grosse welle über uns hereinbricht. oh woher wusste ich das nur gell!? ich habe mich an den börsenspezialisten und ich meine die spezialisten orientiert. die haben alle gesagt, dass wir erstmal abwarten sollten bis die effekte der rettungspakete erlischen und haben auch vor einer zweiten subprime krise in den usa gewarnt. sie meinten, dass dort die nächsten immobilienkredite fällig würden und da diese nicht bedient werden könnten wäre das der nächste grosse knall. sowas! dass von den journalisten heute alle so tun als sei es "erstaunlich" dass es jetzt wieder nach unten geht kann ich nicht nachvollziehen! entweder haben sie keine ahnung von was wir hier reden oder keine lust!

  • Alles Quatsch. Warum sollte man die Nerven verlieren.
    ich habe die Hälfte meines Geldes in Aktien, bei einem
    Kursrutsch würde ich kaufen. Selten gab es ausgewählte Aktien so billig wie heute. Es gibt genügend Werte die sind während der letzten Erholung schlicht vergessen worden. Mein Geld in Euro oder Dollar anlegen wäre ein größeres Risiko.
    deshalb kaufe ich geziehlt chinesische Aktien.
    Werft mal einen blick auf die Fundamentaldaten dieses Unternehmens:
    http://www.iii.co.uk/investment/detail/?display=discussion&code=cotn%3AJHL.L&it=le&action=detail&id=4817619

  • Ja wo haben sie den die Nerven verloren, wo?
    ich kann sie nicht sehen, ja wo alufen sie denn?

  • auf zu neuen ufern ein system am ende,nicht wirklich kämpft weiter,steinmeyer opfert soldaten und ne niere da werdet ihr wohl so einen schiss stemmen,nicht der rede wert

  • Keine Panik, ist nur ein kleiner übelriechender
    Furz ein kranken bären.
    Der kleine kranke bär hat's mit der blase, deshalb
    nur weiter auf die flaschen pferde setzen, der Durchfall kommt bestimmt!