Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Asiatischer Aktienhandel Größter Tagesverlust im Nikkei seit 9 11

Die weltweiten Börsenturbulenzen haben am Freitag auch die asiatischen Aktienmärkte mit voller Wucht erfasst. Der japanische Leitindex Nikkei fiel um 5,4 Prozent und verbuchte damit den größten Tagesverlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001, in deren Folge die Kurse an den Märkten weltweit einbrachen.
Das Übergreifen der US-Hypothekenkrise auf die Geldmärkte beunruhigt die Aktienmärkte weltweit.

Das Übergreifen der US-Hypothekenkrise auf die Geldmärkte beunruhigt die Aktienmärkte weltweit.

HB TOKIO. Der Index für die Aktienmärkte im Raum Asien-Pazifik ohne Japan fiel zeitweise um 2,7 Prozent und wies mit zehn Prozent den größten Wochenverlust seit Januar 1998 aus. Eine stabile Tendenz im frühen Aktien-Handel in Europa brachte aber für jene Fernostmärkte eine Beruhigung, die dann noch geöffnet waren. So konnte etwa Hongkong einen Großteil der Anfangsverluste wieder wettmachen.

Händler in Tokio sagten, es gebe die Sorge, dass die Konjunktur in Asien wie die der USA von den Folgen der Hypothekenkrise erfasst und das Verbraucher-Vertrauen nachhaltig beschädigt werde. „Wenn wir greifbare Anzeichen dafür sehen, fürchte ich, werden wir weltweit den Anfang eines lang anhaltenden Abschwungs an den Börsen sehen“, sagte Lim Chang Gue, Fondsmanager bei Samsung Investment Trust Management in Südkorea.

In Tokio verlor der Nikkei 5,42 Prozent auf 15 273 Punkte. Das war der niedrigste Schlussstand seit 7. August 2006 und der größte Tagesverlust seit dem 12. September 2001. Der breiter gefasste Topix-Index schloss 5,55 Prozent schwächer bei 1480 Punkten - der niedrigste Stand seit Juli 2006. Neben den Sorgen rund um die Hypothekenkrise wirkte sich Händlern zufolge hier vor allem auch der starke Anstieg der Landeswährung Yen aus. Exportwerte wie Canon, Toyota Motor oder Sony gaben kräftig nach - allein Toyota verlor 7,2 Prozent. Finanzwerte erhielten etwas Auftrieb durch die Erholung im späten Handel an den US-Börsen vom Donnerstag.

Weniger beeindruckt von den Turbulenzen zeigte sich die von der Lage auf den Rohstoffmärkten geprägte Aktienmarkt in Australien. Der S&P/ASX 200-Index fiel um 0,7 Prozent auf 5671,0 Punkte.

Weitere aktuelle Berichte von den internationalen Börsen finden Sie hier



Finance Briefing
Startseite
Serviceangebote