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Assiatische Märkte Toyota-Aktien belasten den Nikkei

Sorgen um die Entwicklung beim weltgrößten Autohersteller Toyota haben am Donnerstag auf den Aktienmärkten in Fernost gelastet. Die massive Rückrufaktion wegen eines Gaspedal-Fehlers drückt die Toyota-Aktien seit Tagen.
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HB TOKIO/HONGKONG. Viele Anleger hielten sich an den Asienbörsen mit ihren Engagements vor den Zins-Entscheidungen der Europäischen Zentralbank und der Bank of England zurück. Mit Spannung schaut der Markt auch auf die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.

In Tokio verlor der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 10 355 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index ging mit einem Minus von 0,5 Prozent auf 911 Punkten aus dem Handel. Auch die Aktienmärkte in Hongkong, Taiwan, Singapur, Schanghai, Südkorea notierten zum Teil deutlich schwächer.

In Japan standen die Auto-Aktien im Fokus. Die Toyota-Papiere fielen um 3,5 Prozent. Seit dem 21. Januar haben die Aktien mehr als 20 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Analysten waren davon ausgegangen, dass der Autohersteller seinen Ausblick fürs Gesamtjahr zurücknimmt. Die Anteilsscheine des heimischen Konkurrenten Honda waren hingegen gefragt und konnten um 2,6 Prozent zulegen. Der Autohersteller hat seine Jahresprognose deutlich angehoben und damit die Markterwartungen übertroffen.

Honda sei zu seiner besten Form zurückgekehrt, sagte Analyst Yoshihiko Tabei.

Zu den Verlierern in Japan gehörten noch Sharp-Aktien, die 5,5 Prozent nachgaben. Der Unterhaltungselektronik-Konzern hatte im Quartal weniger Gewinn als angenommen ausgewiesen.

Viele Autohersteller in Amerika hoffen darauf, von dem Toyota-Rückruf und dem damit verbundenen Imageschaden zu profitieren. Mit Rabattaktionen und verstärkter Werbung sprechen sie Kunden an. Auch die südkoreanischen Autofirmen Hyundai Motor und Kia Motors streben danach, dem Weltmarktführer Marktanteile abzunehmen. Die Aktien legten um 3,6 beziehungsweise 2,9 Prozent zu.

Der Euro hat sich am Donnerstag im asiatischen Devisenhandel nur wenig verändert zum Dollar gezeigt. Die europäische Währung notierte bei 1,3888 Dollar nach 1,3885 im späten New Yorker Handel. Die Sorge um die Staatshaushalte in Griechenland und Portugal lastet weiterhin auf der Gemeinschaftswährung. Der Yen wurde zum Dollar mit 90,90 Yen ebenfalls kaum verändert bewertet.

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