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Ausländische Firmen Zweitnotierungen an Shanghaier Börse lassen auf sich warten

Die Zweitnotierungen von ausländischen Firmen an der Shanghaier Börse verzögern sich: Es gebe keinen klaren Zeitplan, wann dieser Schritt möglich gemacht werde, sagte Shanghais Bürgermeister Han Zheng am Montag.
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Ursprünglich war die Einführung von Zweitnotierungen in Shanghai bereits für 2010 geplant. Quelle: dpa

Ursprünglich war die Einführung von Zweitnotierungen in Shanghai bereits für 2010 geplant.

(Foto: dpa)

Shanghai Zweitnotierungen von ausländischen Firmen an der Shanghaier Börse lassen noch eine Weile auf sich warten. Es gebe keinen klaren Zeitplan, wann dieser Schritt möglich gemacht werde, sagte Shanghais Bürgermeister Han Zheng am Montag. „Der Zeitpunkt ist sehr entscheidend für die Einführung des Auslandsaktiensegments.“ Derzeit sei kein guter Moment.

Shanghai will sich bis 2020 zu einer weltweiten Finanzmetropole entwickeln. Dafür will die Stadt vor allem ausländische Banken und Finanzinvestoren ansprechen und Zweitnotizen einführen. Großkonzerne wie Coca-Cola, HSBC, Unilever und Standard Chartered haben bereits Interesse an einer Emission in Shanghai signalisiert. Zudem vermuten Beobachter, dass auch deutsche Unternehmen nicht abgeneigt sind. Von einer Börsennotiz auf dem chinesischen Festland versprechen sich Firmen mehr Aufmerksamkeit in der Volksrepublik. Für Shanghai spricht, dass dort vor allem die mehr als 90 Millionen überwiegend privaten einheimischen Anleger handeln.

Ursprünglich war die Einführung von Zweitnotierungen in Shanghai bereits für 2010 geplant. Dies verzögerte sich immer wieder. Knackpunkt ist das Exportverbot für den Yuan. Das Geld, das die ausländischen Unternehmen mit ihren China-Aktien einsammeln würden, müsste in der Volksrepublik bleiben.

  • rtr
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