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Blick richtet sich bereits auf Arbeitsmarktdaten am Freitag Gewinnmitnahmen lassen US-Börsen schwächer schließen

Nach den am Montag erreichten neuen Jahreshöchstständen hat der Aufwärtstrend an der Wall Street am Dienstag eine Pause eingelegt, weil die Anleger nach den jüngsten Kursgewinnen erst einmal Kasse machten. Doch Analysten zufolge ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Dow die 10 000-Punkte- und der Nasdaq die 2 000-Punkte-Marke durchbricht.

HB NEW YORK. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss 0,46 % im Minus bei rund 9853 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index büßte 0,33 % ein auf etwa 1066 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 0,49 % auf rund 1980 Punkte. Die US-Aktienmärkte waren am Montag nach positiven Daten zur US-Industrie auf neue Jahreshöchststände gestiegen. Erst am Freitag wird der November-Arbeitsmarktbericht neue Hinweise zur Konjunkturentwicklung in den USA liefern. Die jüngsten Zahlen der Autohersteller zum November-Absatz in den USA hatten dagegen Händlern zufolge kaum Auswirkungen am Markt.

„Wir legen eine Pause ein, die erfrischt“, sagte Keith Keenan vom Brokerhaus Wall Street Access. Peter Cardillo von Global Partners Securities nannte es lediglich eine Frage der Zeit, bis der Dow die 10 000-Punkte- und der Nasdaq die 2000-Punkte-Marke durchbricht.

Neue Hinweise auf die Konjunkturentwicklung in den USA erwartet der Markt nach Angaben von Börsianern von dem am Freitag anstehenden Bericht des US-Arbeitsministeriums für November. Analysten rechnen damit, dass die Beschäftigung im vierten Monat in Folge zugenommen hat. Der schwache Arbeitsmarkt hatte den Markt ungeachtet der sonst positiven Konjunktursignale lange Zeit belastet. Nach den jüngsten Daten zur US-Industrie beginnt sich aber offenbar auch die Beschäftigungssituation zu verbessern.

Der US-Absatz der Autohersteller zog im November im Vergleich zum Vorjahresmonat an, wie die jüngsten Daten ergaben. Ford legte dabei arbeitstäglich bereinigt mit 0,5 % deutlich schwächer zu als etwa Branchenprimus General Motors. Ford-Aktien verloren 1,52 % auf 12,92 Dollar.

Zu den größten Verlieren im Dow zählten die Aktien von Walt Disney, nachdem in den vergangenen Tagen zwei Mitglieder aus dem Führungsgremium des Unterhaltungskonzern im Streit ausgeschieden waren. Die Titel gaben 2,55 % ab auf 22,58 Dollar.

Auf der Gewinnerseite waren die Titel des Computerherstellers Hewlett-Packard, die um 2,8 % zulegten auf 22,45 Dollar. Das Unternehmen hatten zuvor starke Umsätze für das Wochenende nach dem US-Feiertag „Thanksgiving“ ausgewiesen.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,38 Mrd. Aktien den Besitzer. 1615 Werte legten zu, 1633 gaben nach und 205 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,77 Mrd. Aktien 1530 im Plus, 1696 im Minus und 140 unverändert.

An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen Staatsanleihen um 4/32 auf 99-01/32. Sie rentierten mit 4,368 %. Die 30-jährigen Bonds kletterten 5/32 auf 103-11/32 und hatten eine Rendite von 5,145 %.

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