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Dax-Kurve

Die Hoffnung auf eine Entschärfung der beiden Dauer-Krisen Zollstreit und Brexit verhalf dem Dax zu einem Kursplus von insgesamt gut vier Prozent.

(Foto: dpa)

Börse am 10. Januar Sechs Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Die Vorgaben aus den USA sind unterschiedlich, daher dürfte der Handelsstart verhalten ausfallen. Vorbörslich liegt der Dax leicht unter dem Vortagesniveau.
Update: 10.01.2019 - 07:39 Uhr Kommentieren

Düsseldorf, New York Gleich zweimal hat der Dax am Mittwoch versucht, die Marke von 11.000 Punkten zu überwinden. Doch der Widerstand war zu groß: Beide Male setzten schnell Gewinnmitnahmen ein. Der deutsche Leitindex schloss 0,83 Prozent höher bei 10.893 Punkten. Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax kletterte um 1,3 Prozent auf 22.778 Punkte. Der Tageshöchststand lag bei 10.962 Zählern, gleichzeitig ein neues Jahreshoch.

Der positive Trend der vergangenen Tage könnte sich am Donnerstag etwas abschwächen. Auf außerbörslichen Handelsplattformen notiert der Dax am frühen Morgen rund ein halbes Prozent unter dem Schlusskurs vom Vortag.

1 – Vorgaben aus den USA

In den USA hat die Hoffnung auf eine Lösung im Handelsstreit zwischen den USA und China die Börsen angetrieben. Vertreter der beiden Staaten haben ihre jüngste Verhandlungsrunde beendet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 23.879 Punkten. Auch der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,4 Prozent bei 2584 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,9 Prozent auf 6957 Punkte. Damit lag die Wall Street den vierten Tag in Folge im Plus.

Ergebnisse der Verhandlungsrunde sollen zwar erst noch präsentiert werden – laut einem chinesischen Medienbericht könnte dies schon am Donnerstagmorgen geschehen – doch laut dem US-Präsidenten liefen die Gespräche „sehr gut“. Das bestätigten auch Agrar-Staatssekretär Ted McKinney sowie das chinesische Handelsministerium. Es waren die ersten Handelsberatungen, seit US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping Anfang Dezember eine 90-tägige Pause im Zollstreit vereinbart hatten.

2 – Börsen in Asien

Die Aufwertung der Landeswährung Yen hat Investoren am Donnerstag Abstand von japanischen Aktien nehmen lassen. Der Nikkei-Index mit den 225 führenden Werten verlor nach zuvor drei positiven Handelstagen in Folge rund 1,5 Prozent auf 20.121 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab zur Handelsmitte um 1,0 Prozent auf 1519 Zähler nach.

Aus China kamen derweil erneut durchwachsene Konjunkturnachrichten. Die dortigen Industriebetriebe haben ihre Preise im Dezember so schwach angehoben wie seit über zwei Jahren nicht mehr.

Sie stiegen nur noch um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Im November hatte es noch ein Plus von 2,7 Prozent gegeben. Die Entwicklung könnte auf eine nachlassende Nachfrage hindeuten, die den Spielraum für Preiserhöhungen einschränkt.

Auch die Verbraucherpreise stiegen nicht mehr so schnell. Die Inflationsrate fiel im Dezember auf 1,9 Prozent, nachdem sie im Dezember noch bei 2,2 Prozent gelegen hatte. Die Regierung strebt einen Wert von rund drei Prozent an.

3 – EZB legt Protokolle vor

Die Europäische Zentralbank Notenbank legt an diesem Donnerstag die Protokolle ihrer Ratssitzung im Dezember offen. Dort hatte die Notenbank ihren Risikoausblick angepasst. Investoren erhoffen sich aus den Protokollen weitere Hinweise darüber, wie die Notenbanker die aktuelle Wirtschaftsentwicklung einschätzen. Dies ist maßgeblich für eine Anpassung der Zinspolitik.

4 – Merkel zu Besuch in Griechenland

Angela Merkel trifft an diesem Donnerstag in Athen den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras. Griechenland hat im vergangenen August den Euro-Rettungsschirm verlassen. Dennoch ist es für Athen enorm schwer, sich wieder selbst am Markt zu refinanzieren.

5 – Lufthansa legt Passagierzahlen vor

Deutschlands größte Airline präsentiert am Mittag ihre Verkehrszahlen für 2018. Es wird erwartet, dass sie vergangenen Jahr erneut die passagierstärkste Fluggesellschaft Europas war. Denn selbst bei einem Nullwachstum im Dezember würde sie die Marke von 141 Millionen Passagieren knacken – und damit erneut vor Ryanair landen. Im abgelaufenen Jahr steigerte der irische Billigflieger die Zahl der Passagiere trotz zahlreicher Streiks und Flugausfälle um acht Prozent auf 139,2 Millionen.

6 – VW-Konzern präsentiert Absatzzahlen

Einen wichtigen Fingerzeig, wohin sich der Automarkt entwickelt, geben Absatzzahlen aus Wolfsburg und Ingolstadt. Die Kernmarke Volkswagen sowie Tochter Audi legen am Donnerstag aktuelle Daten vor. Die Autoindustrie hatte nach der noch immer nicht ausgestandenen Diesel-Affäre zuletzt Schwierigkeiten durch den Zulassungsstandard WLTP. Dax-Mitglied VW steht im Fokus der Anleger.

Termine Unternehmen am 10. Januar

07:00 D: Südzucker Q3-Zahlen
07:00 F: Sodexo Q1 Umsatz
08:00 GB: Marks & Spencer Q3 Trading Update
08:00 GB: Tesco Q3 Trading Statement
D: Volkswagen Marke Absatz 12/18
D: Audi Absatz Jahr 2018
D: Brain Biotechnology Geschäftsbericht
NL: Takeaway.com Q4 Trading Update

Termine Konjunktur am 10. Januar

06:00 J: Frühindikatoren 11/18 (vorläufig)
08:00 D: Bauhauptgewerbe 10/18
08:45 F: Industrieproduktion 11/18
10:00 I: Einzelhandelsumsatz 11/18
16:00 USA: Lagerbestände Großhandel 11/18 (endgültig)
18:00 USA: Fed-Chef Jerome Powell hält eine Rede in Washington

Quelle Termine: dpa-AFX, Hervorhebung durch Handelsblatt-Redaktion

Mit Agenturmaterial.

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