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Dax-Kurve

Der deutsche Leitindex hatte die vergangene Woche mit Abschlägen beendet.

(Foto: dpa)

Börse am 11. Januar Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Am Freitag warten Anleger gespannt auf die US-Inflationszahlen. Der deutsche Leitindex hält im vorbörslichen Handel sein zuletzt höheres Niveau.
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Düsseldorf, New York Für den deutschen Leitindex könnte es zum Ende der Woche noch etwas weiter bergauf gehen: Im vorbörslichen Handel notierte der Dax laut dem Broker IG Markets bei 10.928 Punkten und somit leicht im Plus.

In nur sieben Handelstagen hat der Dax zuletzt 700 Punkte zugelegt. Am Donnerstag waren die Anleger jedoch verhaltener: So lag die Frankfurter Benchmark am Donnerstag die meiste Zeit im Minus. Dennoch ging sie mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 10.922 Punkten aus dem Handel.

1 – Vorgaben aus den USA

Die US-Börsen sind nach anfänglichen Verlusten mit moderaten Gewinnen aus dem Handel gegangen. Grund war unter anderem eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell, in der er sagte, dass es keinen Anlass zur Eile bei den Zinserhöhungen gebe. Die Notenbank könnte angesichts des relativ gedämpften Preisauftriebs geduldig bleiben, sagte er.

Bei den Einzelwerten überzeugten vor allem Industrietitel wie Boeing, Caterpillar oder General Electric. Tagsüber setzten schwächelnde Einzelhandelsumsätze sowie der Regierungsstillstand in den USA die Märkte unter Druck. Anleger hatten zudem mehr von den Ergebnissen der Handelsgespräche der USA mit China erwartet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,5 Prozent höher auf 24.001 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte um 0,4 Prozent auf 2596 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,4 Prozent auf 6986 Punkte.

2 – Börsen in Asien

Die Tokioter Börse ist den Vorgaben aus den USA gefolgt. Die Anleger in Fernost scheinen zudem mit mehr Optimismus auf die Verhandlungen zum Handelsstreit zwischen den USA und China zu blicken. „Der Marktkonsens ist, dass die USA und China zum gegenseitigen Nutzen in gewissem Maße Kompromisse eingehen werden“, sagte Analyst Takuya Takahashi von Daiwa Securities.

Der Nikkei-Index mit den 225 führenden Werten kletterte um 0,7 Prozent auf 20.306 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann zur Handelsmitte 0,3 Prozent. Bei den Einzelwerten waren besonders Aktien von Technologieunternehmen, Maschinenbauern und Autoherstellern gefragt.

3 – Zahlen zur US-Inflation

An diesem Freitag werden die Zahlen zur Entwicklung der US-Verbraucherpreise im Dezember veröffentlicht. Dabei wird wegen des niedrigeren Ölpreises ein Rückgang der Inflation auf 1,9 Prozent erwartet. Analysten gehen davon aus, dass die um schwankungsanfällige Güter wie Energie und Nahrungsmittel bereinigte Kernrate bei etwa 2,2 Prozent liegen wird.

4 – Richemont präsentiert Quartalszahlen

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont veröffentlicht an diesem Freitag die Umsatzzahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2018/2019 – und damit auch für das Weihnachtsgeschäft. Analysten erwarten im Durchschnitt eine Umsatzsteigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nachdem Apple zuletzt schwache Verkaufszahlen für sein iPhone im chinesischen Markt präsentiert hatte, hatten sich Aktionäre von den Aktien von Luxusgüterkonzernen getrennt. Das traf auch die Papiere von Richemont. Zu dem Konzern gehören die Schmuck- und Uhrenmarke Cartier sowie die Uhrmacher A. Lange & Söhne, Baume & Mercier und IWC. Im vergangenen September hatte der Manager Jerome Lambert den CEO-Posten bei Richemont übernommen.

5 – Anklageerhebung gegen Carlos Ghosn

Die japanische Justiz will den früheren Nissan- und Noch-Renault-Chef weiter in Haft halten und wird deshalb voraussichtlich eine weitere Klage gegen ihn erheben. Sie wirft ihm schwere Untreue vor. Ghosn habe private Verluste in Höhe von mehreren Millionen Euro aus einem Devisengeschäft auf Nissan abgewälzt.

Ghosn hatte das in seiner Aussage vor einem Richter Anfang der Woche zugegeben, aber hinzugefügt, das sei lediglich eine Zwischenfinanzierung gewesen. Er habe Nissan alle Beträge erstattet, dem Unternehmen sei keinerlei Nachteil entstanden. Carlos Ghosn ist seit dem 19. November in Tokio in Haft.

Termine Unternehmen am 11. Januar

07:00 D: Hella Halbjahreszahlen

D: Volkswagen Konzern Absatz 12/18

Termine Konjunktur am 11. Januar

08:00 D: Insolvenzen 10/18

09:00 E: Industrieproduktion 11/18

10:00 I: Industrieproduktion 11/18

10:30 GB: Handelsbilanz 11/18

10:30 GB: Industrieproduktion 11/18

10:30 GB: BIP 11/18

11:00 GR: Verbraucherpreise 12/18

14:30 USA: Realeinkommen 12/18

Quelle Termine: dpa-AFX, Hervorhebung durch Handelsblatt-Redaktion

Mit Agenturmaterial.

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