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Börse am 18. Januar Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Die möglichen Zollsenkungen der USA auf chinesische Waren dürften auch für den Dax heute wichtig werden. Vorbörslich wird er bereits höher gehandelt.
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Dax aktuell: Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind Quelle: dpa
Dax-Kurve

Vor Eröffnung des Handels an der Frankfurter Börse notiert der Dax am frühen Mittwochmorgen annähernd auf dem Stand des Vortages.

(Foto: dpa)

Düsseldorf, New YorkSchlägt der Dax zum Wochenschluss die 11.000-Punkte-Marke? Das ist unklar, aber zumindest etwas wahrscheinlicher als in den vergangenen Tagen. Denn auf außerbörslichen Handelsplattformen notiert das Börsenbarometer vorbörslich bei 10.971 Zählern. Damit liegt es 0,6 Prozent höher als zu Handelsschluss am Donnerstag.

Da hatte der Dax nach einer Woche im Seitwärtstrend noch moderate Verluste verzeichnet. Mit minus 0,12 Prozent ging er am Abend aus dem Handel. Für den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax ging es um 0,20 Prozent auf 22.735 Punkte nach unten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,26 Prozent auf 3069 Punkte ein.

1 – Vorgaben aus den USA

Dass Anleger optimistisch scheinen und den Dax vorbörslich höher handeln, dürfte hauptsächlich an positiven Signalen aus Übersee liegen. Die Wall Street hat am Donnerstag fester geschlossen. Händler machten für die plötzlich anspringenden Indizes einen Bericht des „Wall Street Journal“ verantwortlich. Der Zeitung zufolge erwägen die USA Maßnahmen zur Senkung der Zölle auf chinesische Waren, um die Finanzmärkte zu beruhigen. Ein Sprecher des Finanzministeriums dementierte den Bericht allerdings.

Zuvor hatten enttäuschende Ergebnisse der Investmentbank Morgan Stanley die Börsen in New York belastet.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher bei 24.370 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,8 Prozent auf 2635 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,7 Prozent auf 7084 Punkte.

2 – Vorgaben aus Asien

Auch die Tokioter Börse profitierte am Freitag von den Hoffnung auf eine Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die Anleger seien wieder risikofreudiger, sagten Händler. Der japanische Leitindex Nikkei stieg bis zum Mittag um 1,3 Prozent auf 20.674 Punkte auf den höchsten Stand seit einem Monat.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,7 Prozent. Die chinesische Börse in Shanghai legte 0,8 Prozent zu. Der Euro notierte im fernöstlichen Devisenhandel kaum verändert bei 1,1393 Dollar. Zur japanischen Währung lag die US-Devise einen Tick höher bei 109,32 Yen.

3 – Schwedisches Parlament stimmt über Ministerpräsidenten ab

Ebenfalls die Märkte beeinflussen könnte eine politische Entscheidung in Schweden. Dort stimmt das schwedische Parlament über Stefan Löfven als künftigen Ministerpräsidenten ab. Es ist das dritte Votum über einen Kandidaten, den Parlamentspräsident Andreas Norlén nominiert hat. Löfven und seine Sozialdemokraten haben sich mit der Umweltpartei, den Liberalen und der Zentrumspartei auf eine Regierungsvereinbarung geeinigt.

Die Linkspartei kündigte zudem an, sich bei der Abstimmung enthalten zu wollen. Der Weg dürfte damit für Löfven frei sein. Er ist seit 2014 schwedischer Regierungschef.

4 – Maas zu Besuch in Moskau

Der Bundesaußenminister trifft seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in Moskau. Hauptthemen bei dem Treffen werden die Ukrainekrise, die Friedensbemühungen in Syrien und der Streit über den Vertrag zum Verbot atomarer Mittelstreckenraketen sein.

5 – Deutschland und China beraten Handelsstreit

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) wird zum Abschluss seines China-Besuchs am Freitag mit dem Chefunterhändler der Regierung für den US-chinesischen Handelskonflikt über Lösungsansätze beraten.

Dieser, Vizepremier Liu He, will am 30. Januar in Washington mit der US-Regierung auf höchster Ebene eine Lösung suchen – gibt es keine Einigung bis zum 1. März, droht eine neue Strafzollrunde im Volumen von rund 200 Milliarden Dollar.

Termine Unternehmen am 18. Januar

13:00 Uhr. USA: Schlumberger Q4-Zahlen

Termine Konjunktur am 18. Januar

10:00 Uhr. EU: EZB Leistungsbilanz 11/18
10:00 Uhr. Frankreich: Internationale Energieagentur Monatsbericht Ölmarkt
15:05 Uhr. USA: Fed-Präsident von New York, John Williams, hält eine Rede
15:15 Uhr. USA: Industrieproduktion 12/18
15:15 Uhr. USA: Kapazitätsauslastung 12/18
16:00 Uhr. USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 01/19 (1. Umfrage)
17:00 Uhr. USA: Fed-Präsident von Philadelphia, Patrick Harker, hält eine Rede
EU: S&P Ratingergebnis Russland, Tschechien, Andorra
EU: Fitch Ratingergebnis Österreich
EU: Moody's Ratingergebnis Rumänien

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