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Börse am 2. Juli Sechs Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Mit starkem Rückenwind war der Dax in die neue Handelswoche gestartet. Am Dienstag stehen der EU-Sondergipfel und das Opec+-Treffen im Fokus der Anleger.
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Hält die positive Entwicklung an den Märkten an? Quelle: Reuters
Trader an der Frankfurter Börse

Hält die positive Entwicklung an den Märkten an?

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Mit den positiven Vorgaben der Wall Street dürfte der Dax an diesem Dienstag seinen Aufwärtstrend fortführen. Vorbörslich notierte der Leitindex leicht im Plus bei 12.545 Punkten. Am Montag hatte der Dax das zweite Börsenhalbjahr mit einem neuen Jahreshoch begonnen und startete den Handel bei 12.619 Zählern. Zum Handelsschluss notiert der Index schließlich bei 12.531 Zählern – ein Plus von 0,99 Prozent.

1 – Vorgabe aus den USA

Die Entspannung im Zollstreit zwischen den USA und China hat die Wall Street zum Wochenauftakt gestützt. US-Präsident Donald Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping hatten sich am Wochenende auf einen Burgfrieden geeinigt. Außerdem lockerte Trump den Bann auf den chinesischen Netzwerk-Ausrüster Huawei. „Das ist der bestmögliche Ausgang des Treffens“, sagte Hans Peterson, Manager bei der Vermögensverwaltung der Bank SEB.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,4 Prozent höher auf 26.717 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2964 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 1,1 Prozent auf 8091 Punkte.

2 – Handel in Asien

Die Anleger haben an der Börse in Tokio am Dienstag eine Verschnaufpause eingelegt. Der Nikkei-Index notierte leicht im Plus bei 21.749 Punkten, nachdem er am Vortag rund zwei Prozent zugelegt hatte. Der breiter gefasste Topix lag kaum verändert bei 1587 Punkten. Analysten sprachen von Gewinnmitnahmen. Am Montag hatte die Erleichterung über eine Annäherung der USA und China im Handelsstreit die Börsen angetrieben.

3 – EU setzt ihren Sondergipfel fort

Nachdem sich die Regierungschefs am Sonntag und Montag in Brüssel trotz eines Gesprächsmarathons nicht auf die Besetzung der EU-Spitzenposten verständigen konnten, wollen sie am Dienstag weiter über den Nachfolger von Jean-Claude Juncker als EU-Kommissionspräsident verhandeln.

Da mehrere Spitzenämter in diesen Wochen innerhalb der Europäischen Union vergeben werden müssen, hat die Besetzung des EU-Kommissionspräsidenten auch Einfluss darauf, wer zukünftig EZB-Chef Mario Draghi nachfolgt – und damit womöglich auch, welche Zins- und Geldpolitik die Europäische Zentralbank verfolgt.

4 – Opec+ will Förderung weiter begrenzen

Nach den Beratungen des Ölkartells Opec über eine Verlängerung der Produktionsbegrenzung und der Entscheidung dazu am Montagabend diskutiert am Dienstag die große Runde der „Opec+“ in Wien über dieses Vorgehen. Der Gruppe gehören die 14 Opec-Länder sowie zehn kooperierende Staaten wie etwa Russland an.

Da sich Saudi-Arabien und Russland bereits während des G20-Gipfels im japanischen Osaka auf ein gemeinsames Vorgehen mit weiteren Förderlimits verständigt hatten, gilt eine Einigung in der „Opec+“-Runde als so gut wie sicher. Zahlreiche Minister der Opec-Staaten hatten sich am Montag für eine Verlängerung der Förderlimits um neun Monate ausgesprochen.

Analysten rechnen damit, dass eine solche Maßnahme zu höheren Preisen beim Kauf von Heizöl und Benzin sorgen wird. Der weltweite Ölmarkt wird im zweiten Halbjahr 2019 voraussichtlich unterversorgt sein. Angesichts des geringeren Angebots stieg der Ölpreis am Montag zwischenzeitlich um 2,5 Prozent.

Die „Opec+“-Staaten hatten sich im Dezember 2018 nach langen Verhandlungen darauf verständigt, 1,2 Millionen Barrel (159 Liter) Öl pro Tag weniger als im Oktober 2018 aus dem Boden zu pumpen. Diese Kürzung wurde in den vergangenen Monaten nach Angaben der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris übererfüllt. Der Ölpreis bewegte sich in dieser Zeit stark auf und ab.

5 – Außenhandelswirtschaft veröffentlicht Daten zum Handelsstreit

Wie sehr die Unternehmen unter dem seit Monaten anhaltenden Handelsstreit zwischen den USA und China leiden, zeigt der „World Business Outlook“ , den der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am Dienstag in Berlin vorstellt. Für diesen fragt der Verband über sein internationales Netz der Auslandshandelskammern die jeweilige Geschäftslage ab. In die Erhebung fließen auch die Geschäftserwartungen, Investitionsabsichten und Beschäftigungspläne der im Ausland aktiven Firmen ein.

Obwohl US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Wochenende auf dem G20-Gipfel Entspannungssignale sendeten, dürfte der Handelskonflikt der beiden Weltmächte in den Bilanzen und Expansionsplänen der Unternehmen deutliche Spuren hinterlassen.

6 – Coty muss Milliardenabschreibungen verkraften

Nach der missglückten Übernahme von gut drei Dutzend Marken von Procter & Gamble (P&G) muss der amerikanische Kosmetik-Konzern rund drei Milliarden Dollar abschreiben. Das erschreckte die Investoren: Bereits am Montag stürzte die Coty-Aktie an der Wall Street ab. Das dürfte auch viele europäische Aktionäre am Dienstag zum Verkauf bewegen.

Mit einem grundlegenden Umbau will der neue Vorstandschef Pierre Laubies das Unternehmen wieder auf einen Wachstumskurs bringen, wie er am Montag ankündigte. Coty soll sich auf 20 seiner rund 80 Marken konzentrieren, darunter sind auch Max Factor und Wella. Zudem soll die Firmenzentrale von New York nach Amsterdam verlegt werden, um näher an den wichtigsten Märkten zu sein.

Termine Unternehmen am 2. Juli

09:00 Uhr Deutschland: Global Fashion Group voraussichtlich Erstnotiz im Prime Standard

10:00 Uhr Deutschland: VDMA Auftragseingang 05/19

10:00 Uhr Deutschland: Hanse-Merkur Q2-Zahlen

11:00 Uhr Deutschland: VDA Halbjahres-PK, Berlin

13:15 Uhr Frankreich: Casino außerordentliche Hauptversammlung

Deutschland: Henkel Investor & Analyst Day Adhesive Technologies, Düsseldorf

Deutschland: Grenke Q2-Umsatz

Deutschland: VDA / VDMA / VdIK - Kfz-Absatz 06/19

USA: Kfz-Absatz 06/19

Termine Konjunktur am 2. Juli

08:00 Uhr Deutschland: Einzelhandelsumsatz 05/19

11:00 Uhr Europa: Erzeugerpreise 05/19

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