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Dax-Kurve

Die Zahlen des Ifo-Geschäftsklimaindex könnte die Aktienmärkte bewegen und die Zeichen für eine kommende Rezession verdichten.

(Foto: dpa)

Börse am 21. Januar Fünf Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Am Montag ist eine Fortsetzung des Aufschwungs an den Börsen zunächst nicht in Sicht. Die schwächelnde Konjunktur in China könnte auch den Dax belasten.
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Düsseldorf, New YorkDer aktuelle Aufwärtstrend an den europäischen Börsen könnte am Montag einen Dämpfer bekommen – vor allem aufgrund der abgekühlten Konjunktur in China. Auf außerbörslichen Handelsplattformen tendierte der Dax vorbörslich nahezu unverändert.

Am Freitag hatte der deutsche Leitindex das erste Mal seit sechs Wochen die psychologisch wichtige Marke von 11.000 Punkten übersprungen und schloss bei 11.205 Punkten. Die Annäherung der USA und China im Handelsstreit gab die wichtigsten Impulse dazu. Nach den Wirtschaftsdaten aus China schauen die Anleger am Montag auf den Weltkonjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds und den neuen Vorschlag zum Brexit aus London.

1 – Vorgabe aus den USA

Die Hoffnungen auf Fortschritte in den amerikanisch-chinesischen Handelsgesprächen haben die Wall Street am Freitag auf Erholungskurs gehalten. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 1,4 Prozent auf 24.706 Punkte. Auf Wochensicht ergibt dies ein Plus von knapp drei Prozent. Es ist für das Börsenbarometer die vierte Gewinnwoche in Folge.

Der marktbreite S&P 500 gewann 1,3 Prozent auf 2671 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um ein Prozent auf 6785 Zähler nach oben.

2 – Handel in Asien

Auch an Asiens Börsen haben zu Wochenbeginn die Optimisten den Ton angegeben. Die Hoffnungen auf ein Ende des Zollstreits mit China haben den Börsen in Fernost Auftrieb gegeben. Am Wochenende sprach US-Präsident Donald Trump von guten Fortschritten in den Verhandlungen mit der Volksrepublik.

In Tokio tendierte der Leitindex Nikkei 0,5 Prozent höher mit 20.757 Punkten. Die Standardwerte in China gewannen 0,7 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg 0,9 Prozent. Die US-Märkte bleiben zum Wochenstart feiertagsbedingt geschlossen.

Ohne größere Auswirkungen blieben am Montag zunächst die Daten zum schwächeren Wirtschaftswachstum in China. Das Augenmerk der asiatischen Anleger richtete sich zudem nach London, wo die britische Premierministerin Theresa May im Tagesverlauf dem Parlament ihren Alternativplan für ein Brexit-Abkommen mit der EU vorstellen wird.

2 – IWF präsentiert Ausblick auf die Weltwirtschaft

Einen Tag vor der offiziellen Eröffnung des Weltwirtschaftsforums in Davos wird die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, in der Stadt in den Schweizer Alpen den aktuellen Ausblick auf die Weltwirtschaft präsentieren.

Bereits im vergangenen Herbst hatte der IWF angesichts wachsender Risiken wie dem drohenden Handelskrieg zwischen den USA und China oder einem harten Brexit die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für 2019 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent gesenkt.

3 – China veröffentlicht Bruttoinlandsprodukt-Daten

Im Handelsstreit mit den USA hat sich Chinas Wirtschaft merklich abgekühlt und 2018 das schwächste Wachstum seit Jahrzehnten erreicht. Chinas Wirtschaftswachstum schwächte sich im Schlussquartal 2018 auf 6,4 Prozent ab. Das zeigen Daten des Statistikamts, die am Montag veröffentlicht wurden.

Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag damit im Rahmen der Erwartungen von Ökonomen. Es handelt sich um die schwächste Rate seit der Finanzkrise. Im dritten Quartal des vergangenen Jahres hatte das BIP noch 6,5 Prozent zugelegt.

Das Wirtschaftswachstum im Gesamtjahr 2018 lag wie erwartet bei 6,6 Prozent, nachdem es 2017 noch 6,8 Prozent gewesen waren. Zur Konjunkturabkühlung in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft trägt auch der Handelsstreit mit den USA bei. An den Finanzmärkten wird befürchtet, dass die Abschwächung in der Volksrepublik die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen wird. Die Führung in Peking stemmt sich allerdings mit diversen Maßnahmen gegen die Flaute.

5 – Plan B für den EU-Austritt Großbritanniens

Die britische Premierministerin Theresa May stellt ihren Plan B für den Brexit im Parlament vor. Die Politikerin peilt einem Medienbericht zufolge einen bilateralen Vertrag mit Irland an, um das Brexit-Abkommen doch noch durch das Parlament zu bringen.

Mit dem Schritt wolle May die umstrittene Backstop-Vereinbarung im Scheidungsabkommen mit der EU aushebeln, heißt es. Sollte May am Ende keine Mehrheit im Unterhaus bekommen, verlassen die Briten am 29. März die EU ohne Abkommen.

Termine Unternehmen am 21. Januar

03:00 CH: Logitech Q3-Zahlen

06:45 CH: UBS Q4-Zahlen

07:00 CH: SGS Jahreszahlen

07:30 D: Hugo Boss Umsatz 2018

07:30 F: Remy Cointreau Q3 Umsatz

08:00 GB: Easyjet Q1-Zahlen

10:00 D: Innogy Pressekonferenz zu Plänen beim Ausbau der erneuerbaren Energien, Düsseldorf

12:45 USA: Johnson & Johnson Q4-Zahlen

12:57 USA: The Travelers Cos Q4-Zahlen

17:45 F: Carrefour Q4 Umsatz

22:05 USA: IBM Q4-Zahlen

22:30 Australien: BHP Billiton Quartalszahlen

Termine Konjunktur am 21. Januar

03:00 China: Einzelhandelsumsatz

03:00 China: Industrieproduktion

03:00 China: Bruttoinlandsprodukt Q4/18

08:00 Deutschland: Erzeugerpreise

15:00 Belgien: Verbrauchervertrauen

Hinweis

USA: Feiertag, Börse geschlossen, Martin-Luther-King-Day

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