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Börse am 24. Juni Sechs Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Vor Handelsstarrt notiert der Dax leicht im Minus. Daimlers gekappte Prognose und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran dürften den Start in die Woche bestimmen.
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Am Freitag beendete der Dax den Handel mit einem Minus. Quelle: Reuters
Börse Frankfurt

Am Freitag beendete der Dax den Handel mit einem Minus.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDie Anleger dürften zum Start in die neue Woche weiterhin verhalten agieren: Auf außerbörslichen Handelsplattformen notiert der Dax am frühen Montagmorgen leicht im Minus. Am Freitag scheiterte der deutsche Leitindex an der Marke von 12.400 Punkten: Zum Handelsschluss notierte das Frankfurter Börsenbarometer 0,31 Prozent im Minus bei 12.317 Zählern. Am Vortag hatte der Dax im Tagesverlauf noch mit 12.438 Punkten ein neues Jahreshoch erreicht.

Beschäftigen dürfte die Anleger am Montag der ifo-Geschäftsklimaindex, Daimlers gekappte Gewinnprogose sowie der sich zuspitzende Konflikt zwischen den USA und dem Iran.

1 – Vorgabe aus den USA

Die US-Börsen gingen am Freitag mit einem leichten Minus ins Wochenende. Zwar stiegen die Hoffnungen auf Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Auf der anderen Seite belastete der Konflikt zwischen den USA und dem Iran die Märkte. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte fiel am Freitag 0,1 Prozent auf 26.719 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 lag ebenfalls 0,1 Prozent niedriger bei 2950 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,2 Prozent auf 8031 Punkte.

2 – Handel in Asien

An Asiens Börsen haben sich die Anleger zum Wochenstart vorsichtig verhalten. Das Augenmerk richtete sich auf die weitere Entwicklung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Nach chinesischen Angaben sind Teams beider Seiten mittlerweile wieder in Gesprächen. In Tokio notierte der Leitindex Nikkei am Montag 0,1 Prozent höher bei 21.279 Punkten. Der MSCI-Index für die asiatischen Märkte ohne Japan verlor dagegen 0,3 Prozent.

3- Daimler kappt Gewinnprognose

Wieder einmal ist ein Autobauer ins Visier der Behörden geraten. Daimler muss über 60.000 SUVs wegen mutmaßlich illegaler Abschalteinrichtungen zurückrufen. Der Konzern bestreitet ein etwaiges Fehlverhalten. Das zuständige Bundes-Kraftfahrtamt will seine Bemühungen sogar noch ausweisen. Im schlimmsten Fall könnte der Rückruf dann 700.000 Fahrzeuge betreffen.

Daimler bildet wegen des Rückrufs Rückstellungen im hohen dreistellen Millionenbereich. Die Ergebnisprognose ist deshalb nicht mehr zu halten: Am Sonntagabend verkündeten die Stuttgarter, dass sie nur noch mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) in der Größenordnung des Vorjahres statt mit leicht steigenden Erträgen kalkulieren.

4 - Ifo-Institut veröffentlicht Geschäftsklimaindex

Es ist ein wichtiger Stimmungstest für die deutsche Wirtschaft: Das Münchner Ifo-Institut veröffentlicht an diesem Montag ihren Geschäftsklimaindex, für den monatlich Firmenchefs zur aktuellen Lage ihrer Unternehmen und ihren Erwartungen befragt werden.

Zuletzt, im Mai, hatte sich die Stimmung eingetrübt. Zudem senkte das Ifo-Institut kürzlich die Wachstumsprognose. Für Anleger dürfte interessant werden, ob der Abwärtstrend anhalten wird.

5 – Trump verkündet neue Sanktionen gegen den Iran

Der US-Präsident erhöht den Druck auf Teheran: An diesem Montag will er neue Sanktionen ankündigen. Zugleich wirbt Trump für ein neues Atomabkommen.

Im Mai 2018 waren die USA aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Land ausgestiegen und hatten zahlreiche Sanktionen wieder in Kraft gesetzt. Die Europäische Union (EU) versucht, das internationale Atomabkommen noch zu retten, indem sie unter anderem eine Zweckgesellschaft, die Instex, etabliert hat, mit der es wieder möglich sein soll, Waren in den Iran zu liefern.

Trotz monatelanger Vorbereitung ist bisher aber noch keine Transaktion über diese Zweckgesellschaft gelaufen. In Kürze soll die Premiere bevorstehen. Ob dies jedoch ausreicht, das Nuklearabkommen noch zu retten, ist fraglich. Die Finanzmärkte beobachten die Entwicklungen genau.

Eine Eskalation zwischen den USA und dem Iran könnte unter anderem eine der zentralen Ölrouten lahmlegen. Die Staats- und Regierungschefs der 20 einflussreichsten Staaten der Welt werden bei ihrem Treffen in Osaka nach einer politischen Lösung suchen.

6 – Blablacar startet neues Fernbusangebot

Diesen Montag stellt die Mitfahrzentrale Blablacar in der Bundesrepublik sein Konkurrenzangebot zum Flixbus vor. Das französische Unternehmen will mit dem Blablabus gegen den deutschen Marktführer für Fernbusreisen antreten – und lockt mit Kampfpreisen von 99 Cent. 17 deutsche Städte nehmen die roten Buslinien zunächst ins Angebot, darunter Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Frankfurt.

Termine Unternehmen am 24. Juni

  • 09:00 Frankreich: Alstom Capital Markets Day
  • 11:00 Deutschland: BlaBlaBus-Pk zum neuen Fernbusangebot der Mitfahr-Zentrale BlaBlaCar
  • Deutschland: Lufthansa Capital Markets Day, Frankfurt
  • Deutschland: Deutsche Börse - Index-Änderungen: MDax rein: Grenke; MDax raus: Wacker Chemie; SDax rein: Wacker Chemie, Eckert & Ziegler; SDax raus: Grenke, Vossloh
  • Deutschland: Deutsche Börse - außerplanmäßige Index-Änderung: SDax raus: Hapag Lloyd; SDax rein: DMG Mori

Termine Konjunktur 24. Juni

  • 06:30 Niederlande: BIP Q1/19 (endgültig)
  • 07:00 Japan: Frühindikatoren 04/19 (endgültig)
  • 10:00 Deutschland: ifo-Geschäftsklima 06/19
  • 14:30 USA: CFNA-Index 05/19
  • 15:00 Belgien: Geschäftsklima 06/19

Sonstige Termine am 24. Juni

  • Deutschland: Internationale Konferenz zum Onlinehandel mit Lebensmitteln „eCommerce of Food“, Berlin
  • 14:30 EUR: EuGH-Urteil zu Ruhestandsalter am obersten Gericht in Polen
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