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Börse am 3. Juli Vier Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Kann der Dax heute wieder die Marke von 12.500 Punkten verteidigen, um später in Richtung neues Jahreshoch zu steigen?
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Hält die positive Entwicklung an den Märkten an? Quelle: Reuters
Trader an der Frankfurter Börse

Hält die positive Entwicklung an den Märkten an?

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Nach dem neuen Jahreshoch mit zwischenzeitlich 12.619 Punkten am Montag dieser Woche ist der deutsche Leitindex im Korrekturmodus. Am gestrigen Dienstag ging das deutsche Börsenbarometer nahezu unverändert bei 12.527 Punkten aus dem Handel, das Tagestief hatte bei 12.491 Punkten gelegen. Kann der Index heute wieder die Marke von 12.500 Punkten verteidigen und vielleicht die Grundlage für ein neues Jahreshoch schaffen?

Vorbörslichen Indikatoren zufolge notiert der deutsche Leitindex bei 12.530 Zählern und dürfte damit quasi unverändert in den Handel am heutigen Mittwoch starten. Die Vorgabe der Börsen aus Übersee bieten keine Unterstützung für höhere Kurse. Wichtige Termine, die den Kursverlauf deutlich in die einer oder andere Richtung schicken könnten, gibt es keine.

1 – Vorgabe aus den USA

Die US-Drohung mit zusätzlichen Strafzöllen auf EU-Waren hat Anleger an der Wall Street am Dienstag ausgebremst. Im Streit über Subventionen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing will US-Präsident Donald Trump bestimmte Waren aus Europa wie Oliven, italienische Nudeln und schottischen Whisky mit Strafabgaben belegen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent höher auf 26.786 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verbesserte sich um 0,3 Prozent auf 2973 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,2 Prozent auf 8109 Punkte vor.

2 – Handel in Asien

Der stärkere Yen und Gewinnmitnahmen haben am Mittwoch auf die Kurse in Tokio gedrückt. Zudem hielten sich die Anleger vor dem Feiertag in den USA am 4. Juli mit Engagements am Aktienmarkt zurück, sagten Analysten. Der Nikkei-Index fiel um 0,7 Prozent auf 21.608 Punkte. Der breiter gefasste Topix gab um 0,9 Prozent nach auf 1575 Punkte.

3 – Wahl der EU-Kommission

Nun soll doch eine deutsche EVP-Politikerin EU-Kommissionspräsidentin werden. Die Staats- und Regierungschefs haben sich nach zähen Gesprächen darauf verständigt, Ursula von der Leyen für den Posten vorzuschlagen. Die zweite spannende Personalie, die in Brüssel beschlossen wurde: IWF-Chefin Christine Lagarde soll die Nachfolge Mario Draghis als oberste Währungshüterin bei der EZB antreten.

Übernächste Woche stimmt das neugewählte EU-Parlament über die Spitzenjobs ab. Am heutigen Mittwoch sollen die Europaabgeordneten bereits einen neuen Parlamentspräsidenten wählen. Die Abstimmung über die Nachfolge von Antonio Tajani wird mit Spannung erwartet. Mit ihr entscheidet sich der fünfte Spitzenposten in der EU. Die Märkte schauen aufmerksam hin, denn die Entscheider in Straßburg und Brüssel prägen die Ausrichtung des gesamten Euro-Raums, einschließlich des Außenhandels, etwa mit den USA und China sowie die Zinspolitik.

4 – Chemieindustrie legt Halbjahresbericht vor

Deutschlands drittgrößter Industriezweig ist ein guter Seismograf für die Lage der Gesamtwirtschaft: Chemieunternehmen liefern ihre Produkte in nahezu alle weiterverarbeitenden Branchen und Regionen der Welt. Die konjunkturelle Entwicklung in der Chemie stößt daher nicht nur in der Branche selbst auf großes Interesse. Am Mittwochmorgen legt der Verband der Chemischen Industrie seinen Bericht über die Entwicklung im ersten Halbjahr vor. Die Vorzeichen stehen nicht sonderlich gut: Schon im ersten Quartal hatte sich abgezeichnet, dass 2019 ein schwieriges Jahr für die deutsche Chemieindustrie wird.

Im April gab der VCI bekannt, dass er fürs Gesamtjahr weiterhin mit einem Rückgang der Produktion um 3,5 Prozent und einem Umsatzrückgang um 2,5 Prozent auf knapp 198 Milliarden Euro rechnet. Mehrere Faktoren belasten die Branche aktuell. Dazu gehört zum einen die Konjunkturabkühlung in vielen Regionen. Das führt dazu, dass wichtige Abnehmerindustrien wie die Autoindustrie ihre Bestellungen von Chemieprodukten tendenziell kürzen. Darüber hinaus belastet der relativ starke Verfall von Preisen und Margen.

Termine Unternehmen am 3. Juli

08:00 Uhr, Großbritannien: Sainsbury's Q1 Trading Statement
10:00 Uhr, Österreich: Voestalpine Hauptversammlung
10:30 Uhr, Deutschland: Expert SE Bilanz-Pk, Langenhagen
11:00 Uhr, Deutschland: VCI Halbjahres-Pk, Frankfurt

Termine Konjunktur am 3. Juli

09:15 Uhr, Spanien: PMI Dienste 06/19
09:30 Uhr, Schweden: Riksbank Zinsentscheid
09:45 Uhr, Italien: PMI Dienste 06/19
09:50 Uhr, Frankreich: PMI Dienste 06/19 (endgültig)
09:55 Uhr, Deutschland: PMI Dienste 06/19 (endgültig)
10:00 Uhr, EU: PMI Dienste 06/19 (endgültig)
10:30 Uhr, Großbritannien: PMI Dienste 06/19
14:15 Uhr, USA: ADP-Beschäftigung 06/19
14:30 Uhr, USA: Handelsbilanz 05/19
14:30 Uhr, USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:45 Uhr, USA: PMI Dienste 06/19 (endgültig)
16:00 Uhr, USA: Auftragseingang Industrie 05/19
16:00 Uhr, USA: Auftragseingang langlebige Güter 05/19 (endgültig)
16:00 Uhr, USA: ISM-Index Dienste 06/19
16:30 Uhr, USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

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