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Börse am 4. Juli Vier Dinge, die für Anleger heute wichtig sind

Aus den USA kommen an diesem Donnerstag wegen des Nationalfeiertags wenige Impulse. Der deutsche Leitindex könnte trotzdem erneut ein Jahreshoch erreichen.
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Hält die positive Entwicklung an den Märkten an? Quelle: Reuters
Trader an der Frankfurter Börse

Hält die positive Entwicklung an den Märkten an?

(Foto: Reuters)

Düsseldorf Dem Dax steht ein Handelstag mit wenig vorhersehbaren Handelsimpulsen bevor. In den USA bleiben wegen des Unabhängigkeitstags die Börsen – und auch sonst sehr viel – geschlossen. Entsprechend werden an diesem Donnerstag keine Unternehmenszahlen oder Konjunkturdaten aus den USA kommen.

Auch der europäische Terminkalender ist kurz. Umso mehr dürften Anleger auf Charttechnik und Nachrichten schauen.

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Der Mittwoch hatte den Börsen in Europa und den USA Zuwächse gebracht. Der deutsche Leitindex verzeichnete im Verlauf des Mittwochshandels zeitweise ein neues Jahreshoch, die US-Börsen erreichten nach verkürztem Handel allesamt ein Rekordhoch. Die Vorgaben sind entsprechend positiv.

Die Frankfurter Benchmark schloss am Mittwoch bei 12.616 Punkten und damit einem Plus von 0,7 Prozent. Im vorbörslichen Handel notiert der Deutsche Leitindex auf der Plattform IG 0,15 Prozent höher bei 12.632 Punkten.

1 – Vorgaben aus den USA

Am Donnerstag bleiben die Börsen in Amerika geschlossen, das Land feiert den Unabhängigkeitstag am 4. Juli. Allerdings hat die Wall Street am Vorabend des Nationalfeiertags noch einmal zugelegt. Alle drei großen Indizes gingen an der New Yorker Börse auf Allzeithochs aus dem Handel. Der Dow Jones schloss 0,67 Prozent höher bei 26.966 Punkten. Für den S&P 500 ging es um 0,77 Prozent auf 2995,82 Punkte nach oben. Der Nasdaq 100 gewann 0,74 Prozent auf 7857,69 Punkte.

Getrieben werden die Märkte derzeit von der Hoffnung auf neue Zinssenkungen der US-Notenbank Fed. Es mehren sich die Anzeichen, dass die Währungshüter aus Washington die Geldpolitik wieder lockern, um die Konjunktur anzukurbeln. Die deutschen Börsen könnten die positiven Signale aufnehmen und weitertragen.

2 – Handel in Asien

Die japanische Börse ist den Vorgaben der Wall Street gefolgt und hat am Donnerstag Gewinne verbucht. Der Nikkei-Index stieg um 0,3 Prozent auf 21.705 Punkte. Der breiter gefasste Topix legte um 0,5 Prozent auf 1587 Punkte zu. Der Euro notierte im Devisenhandel in Fernost bei 1,1288 Dollar und damit in der Nähe des niedrigsten Stands seit zwei Wochen, auf den er mit 1,1268 Dollar am Mittwoch gefallen war. Zur japanischen Währung wurde der Dollar mit 107,72 Yen gehandelt.

3 – Allianz von VW und Ford ist fast perfekt

Volkswagen steht vor einer umfassenden Kooperation mit dem US-Wettbewerber Ford. Der Aufsichtsrat könnte am Donnerstag kommender Woche den Weg für die Allianz frei machen, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen. Die Unternehmen beabsichtigen, in den Zukunftsfeldern Elektromobilität und autonome Autos sowie bei Transportern zusammenzuarbeiten. Durch die Allianz dürften sich die milliardenschweren Entwicklungsausgaben erheblich reduzieren. Ford etwa soll den neuen Modularen Elektro-Baukasten (MEB) von VW nutzen können. Auf dieser Plattform könnte der US-Konzern dann selbst kostengünstig Elektroautos entwickeln. VW bekommt ein Nutzungsentgelt.

Auch wenn die Allianz für beide attraktiv scheint, standen die Gespräche zeitweise vor dem Abbruch. Ein Streitpunkt sei die hohe Bewertung für die Ford-Tochter Argo gewesen, die Systeme für selbstfahrende Autos entwickelt. Inzwischen sei eine Lösung gefunden, hieß es. Laut den Konzernkreisen ist der VW-Aufsichtsrat für die Allianz. Allerdings könnte die Zustimmung verschoben werden, falls einzelne Aufsichtsräte die Zustimmung an andere Themen koppeln würden. Dies sei zuletzt häufiger vorgekommen. VW wollte zum Thema keine Stellungnahme abgeben.

4 – Neuer Angriff auf die Fed aus dem Weißen Haus

Schon seit Längerem fordert US-Präsident Donald Trump, die amerikanische Notenbank solle den Leitzins senken. Wiederholt hat er den Fed-Chef Jerome Powell deshalb verbal angegriffen. Jetzt will Trump zwei Ökonomen als Gouverneure nominieren, die mit seinen Forderungen konform gehen: Eine von beiden soll seine inoffizielle Beraterin Judy Shelton sein, die derzeit bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung arbeitet und sich für eine neue Form des Goldstandards ausgesprochen hat. Zweiter Kandidat ist Christopher Waller, der die Forschungsabteilung der regionalen Fed in St. Louis im US-Bundesstaat Missouri leitet. Klar ist damit, dass der politische Druck auf Fed-Chef Powell anhalten wird und den Ruf der Fed beschädigen könnte.

Termine Unternehmen am 4. Juli

08:00 Uhr, Großbritannien: Associated British Foods Q3 Trading Statement

11:00 Uhr, Deutschland: Hornbach-Baumarkt AG Hauptversammlung, Landau

Termine Konjunktur/ Geldpolitik am 4. Juli

06:30 Uhr, Niederlande: Verbraucherpreise 06/19

11:00 Uhr, EU: Einzelhandelsumsatz 05/19

11:00 Uhr, Deutschland: EZB-Konferenz zum Thema „Herausforderungen im digitalen Zeitalter“. Begrüßungsrede von EZB-Chefökonom Lane

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