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Börse AsienChinas Immobilienkrise verunsichert Anleger in Asien

Investoren trennen sich vor allem von Immobilienwerten. Zudem drücken Hinweise auf ein Ende der ultralockeren Geldpolitik in Japan auf die Stimmung. 11.09.2023 - 10:45 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Anleger in Asien sind wegen der Immobilienkrise verunsichert.

Foto: dpa

Frankfurt. Der unter einer hohen Schuldenlast ächzende chinesische Immobiliensektor verunsichert die Anleger in Asien. Erneut flogen Immobilienentwickler aus den Depots und drückten in Hongkong den Hang Seng Index um mehr als ein Prozent nach unten. Der Hang Seng Property Index, ein Maß für Hongkongs Top-Entwickler, gab rund vier Prozent nach, der Immobilienindex für das Festland fiel um rund drei Prozent.

„Zuerst muss sich der Immobilienmarkt stabilisieren, damit es in China zu einer nennenswerten wirtschaftlichen Erholung kommen kann“, sagte David Chao, Marktstratege bei Invesco.

In den vergangenen Wochen haben die chinesischen Behörden eine Reihe an Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Immobiliensektor zu stützen. Börsianer hofften auf weitere Schritte, um die Nachfrage in Großstädten wie Peking, Shanghai und Shenzhen wiederzubeleben, was an den Aktienmärkten auch für positive Impulse sorgte.

Die Börse in Shanghai und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen legten um knapp ein Prozent zu. In Tokio gab der Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 32.468 Punkte nach.

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