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Börse AsienJapanische Indizes schließen dank positiver Bilanzsaison im Plus

Gute Quartalszahlen der Stahlhersteller bescheren dem Nikkei ein Plus von einem Prozent. Chinas Exporte wachsen langsamer und die Importe schrumpfen, die Shanghaier Börse schloss im Minus. 09.05.2023 - 09:22 Uhr Artikel anhören

Die Börsen in Japan erholten sich am Morgen.

Foto: AP

Tokio. Eine positive Gewinnsaison hat die Börse in Japan angeschoben. Investoren wetteten auf eine Erholung des heimischen Industriesektors und deckten sich mit Aktien ein.

Gefragt waren nach optimistischen Ausblicken vor allem Stahlhersteller und Schifffahrtsunternehmen. In Tokio zog der Nikkei-Index am Dienstag um ein Prozent auf 29.243 Punkte an.

Den steilsten Anstieg seit 14 Jahren fuhr mit einem Kurssprung von rund 14 Prozent Japans zweitgrößter Stahlhersteller JFE ein. Dank der Erholung bei der Autonachfrage rechnet der Konzern mit einem Gewinnanstieg. „Die Ergebnisse waren gut und viel besser als vom Markt erwartet“, sagte Nomura-Stratege Kazuo Kamitani über die am Vorabend veröffentlichten Zahlen. „Es wird erwartet, dass sich das Hauptsegment der Logistik, insbesondere im Zusammenhang mit Autos, weiter erholt, zusammen mit Verbesserungen bei der Versorgung mit Halbleitern und Autoteilen.“

Auch die Speditionsfirma Kawasaki Kisen Kaisha stieg um rund neun Prozent, nachdem die Quartalszahlen die Schätzungen übertrafen und die Firma eine höhere Dividende in Aussicht stellte. Angetrieben durch die Zahlen waren Stahlhersteller und Reedereien die größten Branchengewinner.

In China zogen sich die Anleger unterdessen nach den jüngsten chinesischen Handelsdaten zurück, die einen abgeschwächten Anstieg der Exporte und einen Rückgang der Importe im April zeigten. Wie der Pekinger Zoll am Dienstag mitteilte, stiegen Exporte im Vorjahresvergleich zwar um 8,5 Prozent auf 295,4 Milliarden US-Dollar an.

Der Zuwachs fiel damit aber geringer aus als im Vormonat, als noch ein Plus von 14,8 Prozent verzeichnet worden war. Stark rückläufig waren im April die Importe in die Volksrepublik, die im Jahresvergleich um 7,9 Prozent sanken.

China strebt in diesem Jahr nach dem Ende seiner strikten Coronapolitik einen wirtschaftlichen Aufschwung an. Im ersten Quartal war die zweitgrößte Volkswirtschaft überraschend stark um 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gewachsen. Zuletzt gab es jedoch Anzeichen, dass der Aufschwung ins Stocken geraten könnte. So hatte sich die Stimmung in der Industrie laut offiziellem Einkaufsmanagerindex (PMI) im April deutlich abgekühlt.

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rtr
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