Börse Frankfurt US-Jobdaten enttäuschen – Dax im Minus

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Analysten zuversichtlich bei Adidas
Hauchdünn im Minus: Maue Konjunkturdaten drückten am Freitag den Dax. Quelle: dpa

Hauchdünn im Minus: Maue Konjunkturdaten drückten am Freitag den Dax.

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Bei Börsenschluss stand Adidas mit einem Plus von 1,47 Prozent an der Dax-Spitze. Der Sportartikelhersteller hat nach Einschätzung von Analysten im zweiten Quartal seine Gewinne trotz rückläufiger Umsätze steigern können. Die Mehrheit der Experten glaubt, dass Adidas im Gesamtjahr sein Nettogewinnziel von 890 bis 920 Millionen Euro übertreffen wird, obwohl Chef Herbert Hainer den Weg dorthin zuletzt als anstrengender bezeichnet hatte. Der Konzern will seine Zahlen kommenden Donnerstag vorlegen.

Abschläge gab es hingegen bei der Lufthansa: Ein Gewinneinbruch im zweiten Quartal drückte die Titel mit mehr als fünf Prozent ins Minus und damit ans Dax-Ende. Ebenfalls nach unten ging es für Lanxess. Der Gewinn des Chemiekonzerns ist nach Einschätzung von Analysten im abgelaufenen Quartal eingebrochen. Im Schnitt gehen die Experten davon aus, dass der um Sondereinflüsse bereinigte operative Gewinn (Ebitda) im zweiten Quartal um 46,1 Prozent auf 195 Millionen Euro gefallen ist. Lanxess will am Dienstag über die Geschäftsentwicklung der Monate April bis Juni berichten. Die Aktie verlor 1,07 Prozent.

Lufthansa enttäuscht Anleger

Positive Analysten-Prognosen verhalfen im MDax der Duerr-Aktie an die Spitze. Die Papiere legten 5,2 Prozent zu. Eine Gewinnsteigerung im ersten Halbjahr verteuerte die Aktie von Fuchs Petrolub um 4,5 Prozent. Während der Umsatz in den Monaten Januar bis Juni kaum vom Fleck kam, legte der Gewinn vor Zinsen und Steuern um knapp sechs Prozent zu. Der Schmierstoffhersteller sei mit seinem Produktportfolio vor allem in Nischenmärkten gut positioniert, urteilte DZ-Bank-Analyst Heinz Müller.

Weniger gut sah es dagegen für Bauer aus. Der Spezialtiefbaukonzern ist im ersten Halbjahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht und hat seine Prognose gekippt. Die Analysten von Equinet sehen derzeit kaum Anzeichen einer Trendwende und stuften die Titel herunter auf „Reduce“ von „Hold“. Die Aktien verbilligten sich um neun Prozent.

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53 Kommentare zu "Börse Frankfurt: US-Jobdaten enttäuschen – Dax im Minus"

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  • §5 Atomgesetz: Die Betreiber machen Rückstellungen für den Rückbau und die Endlagerung des Abfalls . Diese Beträge sind alle schon im Strompreis eingepreist!

    Das ist im Gegensatz zu dem was uns Greenpeace , SPON oder SZ immer vorlügen lassen, dass das angeblich die Regierung zahlen müsste.

  • Übrigens... e.on... ich weiß nicht... wer zahlt eigentlich den Rückbau der Kernkraftwerke? Da kommen unfassbare Kosten über einen sehr langen Zeitraum auf.

    Energieerzeuger in einer Zeit, in der in Deutschland Grüne und andere Linke regulieren wollen, was sie nur können, sind wohl nicht mehr die Witwenpapiere, die sie mal früher waren.

    Übersubventionierte erneuerbare Energien, Abschaltung der Kernkraftwerke, Substitution durch Kohle und Atom im Ausland... Energieerzeugung in Deutschland ist kein Zuckerschlecken mehr.

  • Ich würde solche Top-Aktien auch mit einem KGV von 15 kaufen. 19 finde ich nicht wirklich attraktiv.

    Shell und die meisten anderen Ölaktien finde ich zumindest langfristig absolut richtig. Momentan leiden die Energiepreise unter dem massiven Aufkommen des Fracking. Aber Erdöl ist auch längere Sicht ein absolut todsicheres Geschäft.

    Natürlich könnte es zwischendurch bei einer Wirtschaftsflaute Rücksetzer geben. Ich denke, dass deswegen Ölaktien momentan (irrtümlich) so billig sind.

  • Ja, da haben sie Recht. Weniger Militär und dafür mehr Bildung und die USA wären weit, weit vorne...
    Mit den Zinsen kann man etwas richten und schon etwas ausrichten, aber mit mehr Bildung könnte man viel mehr bewegen.

  • Das mit dem Depot immer umschichten, je nach Bedarf, ist so eine Sache. Die Kurse reflektieren ja großteils die aktuellen Informationen. Wenn müsste man ja vor den negativen Informationen verkaufen, aber dieses Insiderwissen haben wir Privatanleger nicht. Darum sehe ich es auch so: breit gefächert kaufen und liegen lassen. Und nicht alles gleichzeitig kaufen sondern über die Zeit konstant.
    Btw: Shell würde ich lassen... das KGV ist niedrig, aber ebenso die Marge und die Reserven. Shell produziert viel, macht damit aber relativ wenig Gewinn -> Probleme die Reserven oben zu halten und extrem anfällig gegen Ölpreisrutsch. Chevron/Exxon sind deutlich besser.

  • @drKaffesatz
    ... mit KGV 12 bis 14.... dann wirst du diese Top Aktien wahrscheinlich nur sehr selten kaufen können. Wünsch dir Glück beim timing!
    Gruß aus Schwaben

  • Bei Bloomberg wurde gesagt,dass jetzt viele arbeitslose junge Männer in den USA wieder zu Hause bei Muttern wohnen.Die Mehrheit davon(90%) besitzt aber nur den Highschool-Abschluß.
    Fast alle mit College-oder University Abschlüssen in dieser Altersklasse (18-31Jahre) sind dagegen in Lohn-und Brot.
    Mir scheint,dass die Arbeitslosigkeit in den USA weniger stark von den Zinsen,als vom Bildungsstand der Arbeitslosen abhängt....

  • @ Progammierer

    Um bei 7400er ohne SL, Hebel ca. 9 , Preis ca. 10€ gute reale Gewinne( ex Abgeltungssteuer + Soli) zu realiesieren, muss man ja mit mind 10K reingehen!?

    < 10K lohnt es sich nicht bei einem Preis von ca. 10 und Gewinn von ca. 2% einzusteigen ??

  • @Kaffeesatz

    Das sehe ich ähnlich. Es ist nur nahezu unmöglich immer einzuschätzen, wann etwas wirklich "teuer" oder "billig" ist. Deshalb empfiehlt die Fachliteratur ja auch sich vom Markettiming freizumachen.

    Hätten Sie ein paar Beispiele? Was sind denn für Sie "Erzeuger von Gütern des täglichen Bedarfs, Güter geringen Preises, wenig zyklisch."

    Energiewerte wie Shell oder Versorger wie Eon oder Hersteller wie P&G?

    Shell ist ein gutes Beispiel für den einleitenden Punkt - KGV 8,4 nahezu Jahrestief - teuer oder billig?

  • Gewinne realisiert und neues Kauflimit
    liegt bei 8335 falls sie Stoppaktion planen
    Danke, es kann immer so weiter gehen

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